A!407 – Thyrien

Dienstag, 22. Oktober 2019, 17:06 Uhr

Der CSU fehlen Influencer. Dem Meer fehlen Fische. Boris Johnson fehlen Erfolge im Parlament. Uns fehlt ein konstruktiver deutscher Beitrag in der Syrienkrise. Wir gucken uns die Problemfelder aus der Nähe an und reden mit Hajo Funke über die Wahlen in Thüringen. Anschließend bläßt uns Mathias einen bavarischen Mars(ch) und wir hören eure Audiokommentare. (Stefan teilt nicht den allgemeinen Humor, Björn Höckes Vornamen absichtlich falsch auszusprechen, es ist heute aber ein paar mal passiert.)

Wir danken unseren Produzentinnen Noel, Jonathan, Stephan, Dorothee, Hendrik, Sonja, Maria, Simon, Robert, Alexander und allen unseren Unterstützern.

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13 Gedanken zu „A!407 – Thyrien“

  1. Die Antwort auf die Frage zur direkten Demokratie wurde von Hajo, vermutlich unbeabsichtigt, nicht beantwortet. Artikel 1 Grundgesetz hat damit ja nicht wirklich was zu tun – i guess…

  2. Moin, Lithium wird mit T ausgesprochen, weil es von lithos=Stein kommt. Mein Professor für anorganische Chemie kriegt immer eine Krise, wenn man Lizium sagt.
    Grüße

  3. aus Tagesschau Deutschlandtrend – 17.05.2019:

    “….. auch bei den AfD-Anhängern sieht mit 60 Prozent eine deutliche Mehrheit einen Einfluss der Menschheit auf das Klima – und stellt sich damit gegen die Aussagen der eigenen Partei.”

    Macht ihr nicht ein bisschen schwarz-weiss-Malerrei?

  4. Die USA hat einen sehr großen Anteil am Krieg in Syrien. Syrien hatte bis 2007 ca. 1,5-2 Millionen Flüchtlinge aus dem Irak zusätzlich zur angespannten Versorgungslage zu ernähren und unterzubringen und das bei einer Gesamtzahl von 22,5 Mio. Einwohnern zu dem Zeitpunkt.

    https://www.spiegel.de/politik/ausland/irakische-fluechtlinge-in-syrien-der-druck-uebersteigt-unsere-kraefte-a-508973.html
    https://taz.de/Irakische-Fluechtlinge-in-Syrien/!5171764/

    Und ja die außergewöhnliche Dürre und die vielen unterschiedlichen Ethnien und Kulturen und einem Diktator sind natürlich nicht zu unterschätzende Faktoren.

  5. Richard David Precht wiederholt auch den verbreitet zu findenden Quatsch, dass Lithium ‘selten’ sei und nur mit Kinderarbeit in Afrika gewonnen wird. Das Metall ist in vielen Ländern (Chile, Australien, selbst im Erzgebirge) zu finden, daneben kommt es auch einfach in Meerwasser vor. Versuche haben gezeigt, dass man mit Solarzellen recht einfach elementares Lithium aus Meerwasser gewinnen kann. Eine ‘seltene Erde’ ist Lithium definitiv nicht. Wenn, dann ist Cobalt etwas problematisch, neuere Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos kommen aber schon mit etliches weniger Cobalt aus, Versuche zeigen, dass man es auch mittelfristig komplett durch Silizium ersetzen kann. In einem Tesla sind m.W.n. an echten ‘seltenen Erden’ nur ein paar gramm Neodym (im Lautsprechersystem) verbaut, ansonsten sieht es dort im gesamten Fahrzeug recht gut aus, was inhuman/naturfeindlich geschürfte Materialien anbelangt. Und die gesamte Batterieherstellung kann man mit regenerativem Strom machen, Tesla hat dieses Ziel auch schon erfüllt, bzw. ist kurz davor, schon allein aus den bekannten wirtschaftlichen Gründen (regen. Energie günstiger als fossil, wie bei der Braunkohle) und alle anderen (inkl. China) werden folgen. Also der Co2-Rucksack des E-autos kann statt 100000km auch einfach 0km betragen, wenn es regenerativ produziert wird.

  6. @ Tilo
    …Mit Abstand größter Zulauf aus dem Lager der Nichtwähler zur AfD… Mir scheint “Deine Frage” war nicht nur Sprengstoff, sondern hatte durchaus seine Relevanz ;-p

    Mit freundlichem Gruße, G. Threepwood

  7. Zur Digitalisierung von Schulen solltet ihr euch mal diesen Podcast anhören
    https://podcasts.apple.com/de/podcast/h%C3%B6rsaal-deutschlandfunk-nova/id828868503?i=1000455029437

    Deutschlandfunk Hörsaal // Manfred Spitzer // Wie wir lernen

    Seeeehr interessant! Pisa hat eine Studie durchgeführt, wo rauskam dass Investitionen in die Digitalisierung der Schulen negativ mit den Leistungen der Schüler korreliert. Er nimmt auch noch mal Bezug auf Bildung und Arbeiterklasse und Aufstiegschancen.

  8. Eine Meinung zur Bewertung des Interviews mit Tiefensee: Ich gehe hier mit Stefan. Ich fand das ein sehr gute Interview. Ich fand Tiefensee ehrlich, und er hat erzählt, dass er immer aufrichtig das getan hat, was er in der Situation für das Beste hielt. Er hat auch gesagt, wie er nachbessern würde, wenn er jetzt könnte. Zu dieser Haltung gehört eine Menge Mut (wie man an Tilos Reaktion sieht). Ich finde es wichtig, dass Dinge angegangen werden. Wir sollten aber von der Erwartungshaltung weg, dass der erste Wurf immer gleich komplett richtig ist. Das ist unrealistisch und hemmt Leute nur darin, Sachen anzugehen. Tiefensee ist viel angegangen und hat viel bewirkt. Aus dem ehrlichen Rückblick kann man auch viel lernen. Allerdings sollte man auch nicht vergessen, dass sich die Welt inzwischen auch weiter entwickelt hat.
    Ich freue mich über den Podcast!

  9. Zu eurer Kritik an der Kritik der CSU an der Frauenquote (die Kritik gibts natürlich nicht nur bei der CSU, sondern in großen Teilen der Gesellschaft):

    Nicht Mann X und Frau Y müssen begründen, warum sie gegen Diskriminierung sind. Gegen Diskriminierung zu sein ist der Nullmeridian, der Standard.

    Ihr und andere Pro-Quote-Feministen müsst begründen (und am besten gleich belegen), warum wir ein per Definition diskriminierendes Werkzeug einführen sollten.

    Der Trackrecord ist von Giffey und AKK bis Schulze und Barley so verheerend, wie man es von einem Werkzeug erwarten würde, das explizit nicht mehr auf Erfahrung und Eignung abstellt.

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