A!380 – e-Highway

Freitag, 17. Mai 2019, 12:32 Uhr

John Boltons Angriff auf den Iran begann zwar schon vor Jahren, Frans Timmermanns und Manfred Weber belassen es aber bei ihren Kalendersprüchen vom Mai 2018. Die TV-Duelle der konservativen und sozialdemokratischen Kandidaten für die EU-Kommissionspräsidentschaft sind unguckbar. Wir mussten es auslassen. Durch Marietta Slomka auf Georg Restles Republica-Bühne haben wir uns aber durchgekämpft. Wir reden über das Mathe-Abitur und mit Konrad Götz über neue Moblität und neue Städte. Danach musikalische Ernährungstipps von Mathias und eure Audiokommentare.

Wir danken unseren ProduzentInnen Sven, Georg, Andreas, Maria, Alexander und all unseren UnterstützerInnen.

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Musik
Wenn du Korrekturen oder Ergänzungen hast, schreibe sie uns gerne als Kommentar unter die Ausgabe. Für Fragen und Diskussionen haben wir ein Forum. Audiokommentare nehmen wir auf allen Wegen, auch per WhatsApp- & Signal-Sprachnachricht an 004915156091706, entgegen.

17 Gedanken zu „A!380 – e-Highway“

  1. wenn der mäusebussard nicolas angreift um seine brut zu verteidigen ist das irgendwie als würden wir unsere freiheit mittels präventivangriff verteidigen

  2. Schweriner Schloss: Feuerwehrzufahrt muss frei bleiben. Ist eigentlich bei allen Gebäuden so. Die Leute können sich ja nicht alle in Luft auflösen oder ins Wasser springen, wenn Tatütatü kommt.

    Mein Tipp: Mit Booten demonstrieren, wie es die Gegner von Kreuzfahrtschiffen in Venedig machen.

  3. Ich bin auch dafür, daß die Deutschen ihren heißgeliebten Schrotthaufen abschwören und echte Fahrräder entdecken. 😉

    Verbreuchssteuern sind degressiv, d.h., je niedriger das Einkommen, desto höher der Einkommensanteil der für Verbrauchssteuern draufgeht. Wenn man kommunizieren will, daß es tatsächlich für die Umwelt statt gegen die Lohnabhägigen sein soll, muss man eben z.B. der Benzinsteuererhöhung eine Mehrwertsteuersenkung gegenüberstellen. Auf Steuergeschenke für die Reichen verzichten könnte auch der Glaubwürdigkeit zugute kommen. Eigentlich ganz einfach, aber für Macron & Co. schon zu kompliziert…

  4. Zur Gamification des Arbeitswegs:

    Wie angesprochen gibts da Angebote die durch die Krankenkassen gefördert werden (müssen):
    Die (mir) bekanntesten Angebote sind “mit dem Rad zur Arbeit” und das “Stadtradlen”
    https://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/
    https://www.stadtradeln.de/

    Letzteres is ganz spannend, weil auch die Aktivität von Parlamentariern mit erfasst wird. Kann man ja mal nachfragen, warum sein Parlamentarier nicht mitfährt. Beim Stadtradeln könnte Stefan ja mitmachen und bei seinen Podcast-Hören-Radtouren ordentlich Kilometer sammeln.

    Neu in diesem Jahr ist “Mit dem Rad zur Uni”.
    https://www.mit-dem-rad-zur-uni.de/

    Richtig ist, dass die meisten dieser Angebote (wie auch Firmenläufe oder Marathons) von den Krankenkassen aufgesetzt werden, die übrigens gesetzlich dazu verpflichtet sind solche Angebote zu fördern (wenn ich das gerade richtig in erinnung hab, dürfen die Krankenkassen auch nur durch opt-in für Mitglieder werben, d.h es sind nichtmals schlimme Werbeveranstaltungen). Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagementd werden Angebote für Beschaftigte innerhalb einer Institution durch die KK unterstützt. Mit einzelnen Aktionrn können so das Radfahren oder Spazieren gefördert werden (typischerweise über Aktionen wie Schrittzähleraktionswochen und ähnliches), was auch durch Krankenkassen unterstützt und darüber hinaus steuerlich geltend gemacht werden kann, ist dann aber nur punktuell. Art und Umfang der Förderung hängen stark von der kooperierenden Krankenkasse und dem betriebseigenen Management ab.

    Hilft natürlich nicht eine nachhaltige Verkerswende damit zu gestalten, ist aber aus dieser Perspektive ein Angebot was bereits existiert und auf eine breitere Basis gestellt werden kann. Klima und Gesundheit fördern.

  5. Kleine Ergänzung: Das (vertiefte) bayerische Lehramtsstaatsexamen dauert pro fachwissenschaftlicher Teilprüfung auch fünf Stunden.

  6. @Hobby
    Rallyefahrern als Hobby, des eingespielten Fernfahrers, ist nicht umweltfreundlich, Tilo, da hast du recht, aber welche Hobbies sind das schon, Mountainbiken, Skifahren, Tauchen in der Karibik ? LKW – Fernfahren ist übrigens auch nicht umweltfreundlich und ein Beruf. Wandern in Malchin vielleicht, aber auch nur wenn nicht viele kommen, sonst werden die Wanderwege zu Trampelpfaden und die Flora und Fauna leidet. Will sagen, dem einzelnen sein Verhalten vorzuwerfen hilft nicht weiter., führt bei dem Betroffenem eventuell zu Überlegungen. Das haben die Grünen auch schon mal versucht, nach dem Motto, „wir sind die Guten“. Der erhobene Zeigefinger führt meistens nur zum Abwinken dessen, dem man etwas sagen will. Wie du weißt kann hier nur die Politik (Gesetze ) Abhilfe schaffen in der Art – alle müssen sich entsprechend verhalten. Dem Hobbyrallyefahrer könnte man ja zu Elektrorallyfahren überreden und w.g. Umwelt eine PV – Anlage empfehlen oder schenken. Da steigt der sicher um, oder er gibt das Geld am Monatsende für bessere Lebensmittel aus, wer weiß ?

  7. @Lina
    was keine besseren Naturwissenschaftler hervorbringt als ohne 6 Stunden Prüfung, allerdings besser geformte. Wissen ist Nachschlag – bar, Frau, Mann und man sollte nur wissen wo, denken sollte gelernt werden, da hat meine Generation allerdings noch Glück gehabt, dank der Vorarbeit der 68er Generation, dann kam ja das große neoliberale Rollback und Wissensabfrage – Prüfungen wurden wieder schick. Aber Lina musste hoffentlich in ihren 6 Stunden Klausuren nur kreativ und frei denkend über wissenschaftliche Probleme ausführen.

  8. @Matheabi
    gebe u.a. auch Nachhilfe für Mathe., mein Schüler meinte, es wären für die Zeit zu viele Aufgaben gewesen. Nach meiner Erfahrung werden, in z.B. Mathe, zu viele Themen angeschnitten um den Anforderungen der z.B. Industrie gerecht zu werden, auch gegenüber meiner „Zeit“. Nachhilfe ist ansonsten sowohl üblich, was es nicht sein sollte, sondern die Schule sollte den Stoff den Schülern verständlich vermitteln, als auch „schick“, und für Schüler eine Art von Status – „mein Nachhilfelehrer“ zu sagen klingt offenbar toll. Siehe dazu Telenovelas, in die Nachhilfe – Firmen ihre Produkte lancieren.
    Daneben sind die diversen Nachhilfe – Anbieter aber auch Elternersatz und Aufbewahrungsort für Kinder. Ansonsten denke ich nicht, dass die Schule ein Hort der Selektion sein sollte, Stefan, – dann wären wir ja wieder in der guten alten Zeit, in der die Kinder von Akademikern bevorzugt Abi machten, was wohl eher an der Sozialisation lag, als an der Intelligenz. Nach welchen Kriterien sollte denn selektiert werden ? Wer Mathe nicht kann oder keinen Kopf für Mathe hat, merkt dies vor dem Abi. Und wählt diesen Weg nicht. Abi geht nebenbei auch ohne Mathe als Abiprüfungsfach. Schule sollte Schülern ihren Weg finden helfen, was natürlich auch ohne Abi geht, aber in unserer Realität ohne Abi schwer ist. Früher konnte ein Mensch mit Grundschulabschluss jeden Handwerksberuf erlernen, heute geht dies aus mir nicht bekannten Gründen nicht mehr. Womit wir irgendwann bei der Frage wären, wie Gesellschaft sich verändert hat und wer die Maßstäbe setzt.

  9. @Abi
    na ja, Stefan, das Abi muss hart hart hart sein ist ja eine sehr differenzierte Aussage. Mir viel Physik immer leicht, Deutsch erst als ich meine Schreibhemmung überwunden hatte, eine Klassenkameradin gab Deutsch immer nach 2/3 der Zeit ab, auf die Frage, wie sie dies mache sagte sie immer, ich schreibe was ich denke. Was wäre für die dann hart hart hart gewesen und für mich in Physik ? aber vielleicht tobst du dich im Podcast auch manchmal nur aus und hast deinen provokativen Spaß. Für differenzierte Aussagen ist ein Podcast vielleicht nicht die Bühne.
    Also auf deinen Vorschlag, das Abi muss hart hart hart sein würde ich fragen – was heißt denn dies ?An die Grenze des Könnens führen, wessen Grenze und wer bestimmt dies, was wohl Humboldt dazu sagen würde ?

  10. Hallo Herr Schulz,

    bezüglich ‘Rentenrepublik’ steht Ihnen entweder Ihre Jugend im Wege, oder es fehlt an Lebenserfahrung. Wie definieren sie das? Was soll das sein, was meinen sie damit und:
    Was erlaube manchmal, junger Mann!

    Ich bin 1932 geboren und fahre seit 12 Jahren ein E-Bike. (Doch, die gab es damals auch schon: Es ist ein Yamaha X-PC 26 und hat die dritte Generation Akku drin: (Blei-Gel/Ni-MH/LI-Ionen)
    Es wird längst nicht mehr gebaut.

    Was ich wähle? Ich habe sieben Enkel und drei Kinder (2 davon sind auch schon Rentner). Für die wähle ich; für meine paar Jahre macht das ja wohl null Sinn mehr, nach meiner Meinung zu wählen.

    Digital ist wichtig, daher jüngst die Piraten. In Europa aber sind die großen Parteien wichtig. Ich wähle grün (Familienkonsens).

    …und: Eure Sendung ist großartig. Ich habe jetzt einen DA geschaltet.

    Eure Oma

    Erna

    Soviel zum Thema Rentnerin 2019 und sry, für den versauten Altersdurchschnitt bei eurem Kinderpodcast.

  11. Hallo Herr Schulz,

    nochmal zur Rentnerrepublik:

    Sollte man nicht dazu aufrufen, auch die Rentner Freitags zu mobilisieren?

    Omas 4 future!!!
    Senioren for future!

    Was halten sie davon?

  12. @stefan

    Deine Preisvorstellung zum Thema Ausnutzung durch Dienstleister nachts bei Regen vom Theater ist bereits real.

    Bangkok, Regen, abends – Uber oder Grab haben natürlich einen Auslastungsfaktor und bei sowas griff der bis 2, 3 Fach. Ich weiß grad nicht wieviel geht, die über Webseite verrät da mehr. Die gewöhnlichen Taxifahrer wollten ebenfalls jeweils das 3-4 fache des Preises und nicht mehr nach Meter fahren. Ob das auch für Einheimische galt, keine Ahnung. Die flotte ist natürlich nicht auf solche spitzen ausgelegt.

  13. An die Serie „The Wire“ mußte ich vor kurzem auch denken,als ich laß das im Görlitzer Park die Dealer in farbig markierten Flächen ihren Geschäften nachgehen sollten.Erinnert stark an „Hamsterdam“

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