A!346 – Oma Helga

Freitag, 14. Dezember 2018, 12:36 Uhr

Helga Mackenbach aus Lüdenscheid lebt allein, wie achtzig Prozent ihrer Altersgenossinnen in Deutschland. Als sich eine SEK-Mannschaft in der Hausnummer irrte und aus Versehen sie mit einer Blendgranate aus dem Bett sprengte, holte sie erstmal ihr Weihnachtsservice raus und machte Frühstück. In Wolgast ist die Lage angespannter: Die Peene-Werker wurden “brutal” davon “getroffen”, dass Deutschland jetzt tatsächlich den Krieg in Jemen boykottiert. Deutsche Weihnachtsgeschichten… Wir gucken noch zum Wolf und mit Thomas nach England. Dann Musik von Mathias und Audkommentare.

Wir danken unseren Produzenten Felix, Harald, Raffael, Georg, Werner, Winfried, Thomas, Johannes, Fritz, Konrad, Simon und allen unseren Unterstützern.

Der Aufwachen! Podcast endete mit Ausgabe 444. Ihr findet Stefan beim Fernsehpodcast und Tilo bei Jung & Naiv.

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Musik

12 Gedanken zu „A!346 – Oma Helga“

  1. Hey,
    neben der wunderbaren Empfehlung der niederländischen Poffertjes, darf aber die norddeutsche Variante nicht unerwähnt bleiben.
    Ich kenne sie als “Futjes”, aber Wikipedia hat sie unter Förtchen gelistet. ( https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6rtchen )
    Gab es früher bei dem Besuch der Großeltern in der Weihnachtszeit. Irgendwo haben wir auch noch eine dieser Pfannen zu Hause, wie bestimmt in vielen Haushälten im Norden.
    Make Futjes great again!

    LG Thies

  2. Es gibt politische Kräfte die in UK nicht nur gegen den Brexit sind sondern auch versuchen einen Rücktritt vom Brexit zu erreichen: die schottische Nationalpartei SNP. Ohne die schottischen Politiker hätte der EUGH dieses Schlupfloch garnicht aufgemacht, denn sie waren es, die auf diese Entscheidung hingewirkt haben.

    Kann sein dass ihr später noch drüber redet, dennoch musste ich die Sendung bei 1.52h kurz unterbrechen da mich eure Menschenverachtung an dieser Stelle echt erschüttert hat. Hier leben 66 Millionen Menschen, die alle extrem von den Folgen die ihr beschreibt betroffen sein werden und deren Leben wegen einer solchen Entscheidung zerstört werden könnte. Ihr tut gern so als ob alle Briten für den Brexit wären und dann halt sehen sollen wo sie bleiben. Zwei der vier Länder haben mit großen Mehrheiten für den Verbleib in der EU gestimmt (z.B. jeder einzelne Wahlkreis in Schottland hat für die EU gestimmt).

  3. Ob neben einem erschossenen Wolf ein Personalausweis liegt? Immer diese Wolfsterroristen! Schlimm ist das, schlimm für….

  4. Weil es sowohl von Tilo als auch in den Hörerkommentaren mehrmals kam: Wir verbrauchen kein CO2 (das machen Pflanzen), wir stoßen es aus.

  5. Der Begriff “alte weiße Männer” ist natürlich nur mit einem Begriff korrekt zu belegen: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit! (Danke Twitter!)
    In der letzten Woche gab es dazu – ich meine bei Ezra Klein, bin aber nicht mehr ganz sicher – einen tollen Podcast darüber, wie all die Republikaner stets darüber meckern wie schlimm “Identity Politics” doch ist; bis jemand was gegen die Weißen Christen als Gruppe sagt. Es ist so unglaublich albern…

  6. Ich bin dieser ganzen Debatte um den schlimmen Jeremy Corbyn so überdrüssig. Wir sind doch sonst auch in der Lage minimal strategisch zu denken. Sprich:
    – Ja Corbyn war nie ein Freund der EU, aus Gründen denen “wir” zu großen Teilen zustimmen können. Plus:
    – Wenn du die Regierung attackierst und ein People’s Vote oder im Idealfall Neuwahlen herauf beschwört hast du nur eine Chance. Wenn sich die Konkurrenzpartei so zerlegt wie die Tories zögerst du das ganz selbstverständlich so lange wie möglich hinaus, um dann den maximalen Impact zu haben. Jede Woche liefert neue Argumente für die neue Kampagne.
    – Die Briten haben ein komplett anderes Wahlsystem als wir in Deutschland, was auch komplett andere Taktik benötogt. Mit Stefan gesprochen: Du musst in allen Constituencies die alten Leute mitnehmen, weil nur der Gewinner des Wahlbezirks einzieht. Es gibt keine Zweitstimme. Man kann nicht mal eben komplett anti Brexit auftreten, wenn 51% der Wähler – darunter alle die immer zu den Wahlen gehen – dafür votiert haben. Man muss sich die Ergebnisse der LibDems doch einfach mal anschauen. Tolle ANTI-BREXIT-FDP, komplett machtlos. Soll Labor sich jetzt mit SPD Ergebnissen zufrieden geben?

    Jaja, Alkohol ist böse.

  7. die These das bei uns vor Ort in der Kirche kein Geld gesammelt werden würde, ist faktisch falsch. Google-Stichwörter: Kollekte, Kirchgeld.

  8. @Kirche
    Stfan, mit deiner Interpretation in Bezug zu Radikalität der Kirchengänger bei Abhängigkeit von den Zahlungen der Gemeindemitglieder, verallgemeinerst du m.E. zu stark, nicht nur Tilo will dies nicht einsehen. Meine Tante und mein Onkel waren in einer orthodoxen serbischen Kirchengemeide, an deren sonntäglichem Barbecue ich auch teilnahme. Die Gemeinde hatte vielfältige Funktionen, nicht nur Geld der Mitglieder einsammeln und an deren Gläubigkeit appellieren. Die Freiwilligkeit der Zahlungen als Gemeindemitglied verstärkte allerdings den Zusammenhalt und die soziale Funktion der Gemeinde sehr wohl – ist dies dann Radikal ?
    Geld wird in deutschen Kirchen auch gesammelt, habe ich erst am Sonntag erlebt. Manchmal stehen die mit den Geldschälchen am Ausgang sogar in Reihe . So ganz klar wird mir nicht was der vorgestellte Gedanke von Stefan meint. Ob der Staat als Kassierer der Gelder der anerkannten Religionen eine Radikalisierung der Glaubensgemeinschaften verhindert, vielleicht. Wie finanzieren sich denn z.B. moslemische Gemeinden ?

  9. Shame shame shame

    Hallo Stefan,

    bin einfach nur sehr enttäuscht da du zweimal Glückwünsche im Podcast, Aufwachen und Talk Radio, angekündigt hast und beim ersten Mal noch “gespoilert” hast – ich wusste nichts – und dann nicht ablieferst!!!
    Könnte noch seitenweise auf die Tränendrüse drücken, Familie, Arbeit, Finanzen, etc., aber mir ist seit gestern zum heilen da ich mich erstmals seit 18 Jahren auf einen (meiner) Geburtstage freute!
    Will jetzt auch nicht nachträglich fast einen Monat später etwas hören, musste es aber unbedingt und ganz egoistisch loswerden.

    Peace

    1. Sorry! Anders als es logisch erscheint, gehen Geburtstgsgrüße, die zur Sicherheit einige Sendungen vor ihrem Termin bei uns eintrudeln, leider im Trubel von hunderten Botschaften verloren. Wir nutzen kein Redaktionssystem, keine Kalender und organisieren den Podcast auch sonst nicht. Wir werden es nächstes Jahr anders machen. Geburtstagsgrüße dürfen erst bei uns ankommen, wenn sie fällig sind. Andererseits erinnere ich mich, dir im Talkradio tagesaktuell gratuliert zu haben. Ich bitte um Nachsicht.

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