A!432 – Maskenbomber

Dienstag, 28. April 2020, 18:04 Uhr

Wir gucken Nachrichten, natürlich viel zu Corona, und sprechen mit SPD Gesundheitspolitiker und Arzt Karl Lauterbach. Anschließend führt uns Mathias musikalisch einmal durch den Hasenstall und dann ist Platz für eure Audiokommentare.

Wir danken unseren Produzenten Philippe, Rene, Tobias, Susanne, Martin, Konstantin, Heiner, Burkhard, David und allen unseren Unterstützerinnen.

Der Aufwachen! Podcast endete mit Ausgabe 444. Ihr findet Stefan beim Fernsehpodcast und Tilo bei Jung & Naiv.

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16 Gedanken zu „A!432 – Maskenbomber“

  1. @Spargel
    ich kann es bei diesem Thema nicht lassen. Eine Spargelerntemaschine gibt es natürlich noch nicht, wäre aber konstruierbar. Wer hätte vor 70 Jahren an moderne Erntemaschinen wie moderne Mähdrescher oder Rüben – Ernter oder oder gedacht. Als ich vor Jahren den ersten Rüben – Ernter des Abends auf der Landstraße sah, bin ich hinterher gefahren um zu schauen, was denn dies für ein futuristisches Ungeheuer sei, dachte eher an eine große Baumaschine.
    Sicher der Spargel steckt in der Erde und muss einzeln abgeschnitten werden.
    Aber das Kühe sich freiwillig an Melk – Automaten begeben und von Robotern gemolken werden, hätte vor wenigen Jahren auch noch niemand geglaubt.
    Wenn ein Spargelbauer durch korrektes Verhalten einen Millionen – Betrag höhere Kosten hat, heißt das nur, dass die anderen diesen Betrag mehr Gewinn haben, mehr nicht. Legt er denn dann zu oder hat er weniger Gewinn als die anderen Spargelbauern. Ich bleibe dabei, eine betriebswirtschaftliche Auswertung müsste her um die Diskussion auf eine solide Grundlage zu stellen.

  2. @Spargel
    und wenn die liebe Frau Landwirtschaftsministerin meint, die osteuropäischen Wanderarbeiter kämen freiwillig, schiebt Sie die Verantwortung für die Wanderarbeiter und deren Arbeitsbedingungen und Gesundheit nur auf die Wanderarbeiter oder deren Heimatländer ab.
    Mir viel dabei ein Vergleich des verdorbenen Herrn Geißler ein, den er mal im Zusammenhang mit dem dummen Spruch gebracht hat, „sozial ist was Arbeit schafft“. Geißler dazu; „Im alten Rom hatten auch alle Arbeit“
    So ganz freiwillig und ohne Not kommen die Wanderarbeiter wohl auch nicht, und ob diese Art der Wirtschaft volkswirtschaftlich sinnvoll für die Herkunftsländer und die deutsche Volkswirtschaft ist bezweifele ich, vom europäischem Geist will ich nicht reden und von den Arbeitsbedingungen auch nicht.
    Nichts für ungut Frau Klöckner.

  3. Der Ausweise einziehende Spargelbauer erinnert mich im Habitus fatalerweise an Brick Top aus dem Film “Snatch”. Uiuiui.

  4. @Schule

    Also ich bin selbst Schülerin und unsere Online Schule ist eine Katastrophe. Nicht das Schule nicht schon vorher scheiße gewesen wäre, aber das vereinzelte Lernen, lässt soziale Ungleicht expontziell Wachsen. Auch die Notenvergabe ist meineserachtens noch vielmehr nach Gustus, als je zuvor. Der eine Lehrer möchte das wir unser Lernverhalten in Corona Zeiten selbst benoten, die andere schickt uns Arbeitsblätter an dennen die Lösung einfach schon mit dran hängt und so weiter.
    Aus persönlichen Intressen wünsche ich mir eine Öffnung der Schulen, denn das ist kein Zustand. Weder für Lehrer, noch für Schüler oder Eltern. statt 500 Millionen euro für Online Schule, 500 Millionen für mehr personal, besser Hygienestandards und Platz. Dann ging der Scheiß vlt trotzt und mit Corona. Für kleine Kinder isr es furchtbar und langfrisitg auch entwicklungshemmend nicht mit anderen Kinder zu lernen. Ich finde ein Blick in die Zukunft und es ist llar wie klosbrühe, das Bildung niemals zum erliegen kommen darf.

  5. @neuer Blumen-Rahmen
    Snap Camera zaubert mittels verschiedener Filter unterschiedliche Szenen und Möglichkeiten in den Video-Stream. Einen animierten Blumenrahmen habe ich nicht gefunden, aber es gibt eine Menge anderer Möglichkeiten.
    https://snapcamera.snapchat.com/
    (Gibt es für alle gängigen Plattformen – viel Spaß)

  6. @Stefan
    Ich möchte um eine andere Haltung zum Ändern werben: Wir alle und insbesondere Kinder bauen sich ihr Weltbild konstruktivistisch aus dem, was sie sehen oder hören. Wenn es für einen Jungen auch vor 10 Jahren schon eine intellektuelle mögliche Leistung war, in einem männlich geprägten Politik-Umfeld zu fragen, ob auch ein Mann Bundeskanzlerin werden könne, war das zuvor für Mädchen in einem komplett männlichen Umfeld unmöglich. Es ist erwiesen, dass Sprache die Konstruktion des Weltbilds wesentlich beeinflusst. Sprache ist nicht ein Ungleichgewicht unter vielen und eigentlich muss man bei den Verhältnissen ansetzen. Nein: Sprache an sich ist ein sehr relevanter Wirkhebel. Und ja, man muss dabei an sich arbeiten und kann nicht einfach alles weiter so machen wie bisher. Das ist der Beitrag, den man selbst leisten muss – bzw. sich entscheiden kann, zu können. Das ist ok. Beim der Klimakatastrophe und in anderen Feldern verlangst du Änderungen von vielen Leuten. Hier kannst du deinen Beitrag leisten. Und ja, das ist ein bisschen Arbeit, sich in der Sprache umzugewöhnen. Aber auch nicht so viel wie du denkst. Du kannst bei einfachem Geplänkel anfangen (niedrige kognitive Last) und dich dann steigern. Der Witz ist nämlich: Irgendwann bist du fertig. Dann musst du dich nicht mehr anstrengen. Dann hast du dich dran gewöhnt. Dann ist das keine “kognitive Belastung” mehr. Es ist also eine temporäre “Belastung” mit der du viel Gutes erreichst.

  7. @Stefan
    Es gab diesen Streit um die Maßnahmen in Spanien. Ich muss mich sehr zusammen nehmen, um dir nicht böse zu sein. Gar keine Argumente anzubringen ist nicht dein Stil. Zum Glück waren Tilo und Hans umsichtig genug, um das nicht als Provokation aufzufassen. Ich kann gut verstehen, dass der Anblick der Kinder in Spanien, die wieder raus dürfen, für die herzzerbrechend war. Gerade wenn du selbst Kinder hast. Zumindest interpretiere ich deine Reaktion so, ich habe keine andere Erklärung. Aber ich würde mir fuhr den Podcast, für die Gesellschaft und für dich wünschen, dass du genau das sagen kannst: “Ich finde den Anblick der Kinder herzzerbrechend. Das kann doch nicht, sein, dass wir solche Zustände haben müssen.” Es ist ok, wenn man verletzlich ist.

  8. Hallo,

    Ich würde mich sehr gerne politisch beteiligen, doch leider fehlt mir Anschluss und da ich in Berlin wohne habe ich das Gefühl es gebe alles und nichts.

    Vielleicht hat jemand Tips.
    Gerade jetzt in Corona Zeiten, ich würde gerne über Nachbsrschaftshilfe hinaus, sondern wünsche mir politische Teilhabe, die nicht in Partein stattfindet. Ich bin selbst Jugendliche und interessiere mich für
    Wohnungemarkt, Klima, Schulpolitik, Wirtschaft, Geschlecht und so weiter.

    Besonders würde mich etwas interessieren, dass nicht nur dem Credo einer 1. Punktorganisation folgt.

    Icj versuche es mal hier. Hahah. Kp ob das klappt. Aber irgendwie finde ich sich organisieren hat nicht so einfach.

  9. Hallo Tilo,
    es geht hier nicht um die letzte Sendung, die wie fast immer richtig gut war, sondern um eine Sache , die in den Öffentlichen und leider auch bei Euch (Ist kein Vorwurf!) nicht vorkommt. Das Sprechverbot von Achille Mbembe und in dem Zusammenhang die Forderung fordern Ablösung des Antisemitismusbeauftragten Felix Klein. Was da grade abgeht ist für mich eine Ungeheuerlichkeit. Und geht ja weit über den jetzt aktuellen Fall weit hinaus – Referenten mit dem antisemitismusvorwurf Mundtot zu machen.
    https://www.jungewelt.de/artikel/378103.antisemitismus-solidarit%C3%A4t-mit-mbembe.html

    Mal so als Idee – Achille Mbembe wäre ja auch ein guter Interviewpartner für dich (die Stimme des heutigen schwarzen Afrikas – Die Zeit). Und Stefan hätte mit seinem Buch “Ausgang aus der langen Nacht” viel demografisches Material zu Afrika.
    Hier ein etwas älterer Auftritt:
    https://youtu.be/3ba61ZuA4b0
    Ich habe ihn live erlebt; es ist seine Ausstrahlung, seine Lebendigkeit die einen sofort gefangen nimmt.

    So, das solls als Gedankenanstoß gewesen sein – mach was draus oder lass es sein.
    Gruß aus deinem Heimatland (M-V)
    Boerge

  10. So wie ich Drosten Podcast Info verstanden hatte und ich gehe davon aus das sich Lauterbach darauf bezogen hat.
    1) Studie von RKI geht nur auf die Anzahl der Virenmenge bei Kindern und da wurde festgestellt das sie so hoch ist wir bei Erwachsenen. Nicht umsonst besteht Drosten im Podcast genau auf diesen Punkt. Er warnt regelrecht davor, dass man daraus den Schluss zieht Kinder sind genau so ansteckend wie Erwachsene.
    2) Es gab ein Studie wo es sehr hohe Ansteckungsraten in Schulen gemessen wurden von 40% unter den Kindern zu 50% Lehrer zu 60% festes Personal. Das in einer Phase wo noch keine andere Maßnahmen getroffen wurden. Es war der Sonderfall eines Ausbruches in der Anfangsphase wo man noch gar keine Maßnahmen getroffen hatte und dann aufgrund von Urlaubszeit sozusagen ein künstlicher Abbruch der Schule getroffen wurde.

    Sicherlich stimmt der Punkt die erste getroffen Maßnahme wird prozentual man meisten wirken und die letzte am wenigstens. Daher sind die Zahlen mir Vorsicht zu genießen.

    Nur es sollte klar sein das jetzt Schule anders läuft da man ja auf Corvid reagiert. Hände Waschen häufiger Lüften. Mehr Abstand.
    Schichtbetrieb. Nur mit solchen Parameter gibt es halt einfach noch keine Studien.

    Zu Tracing App
    Tracing App macht dann Sinn wenn durch normale Maßnahmen die Kontaktverfolgung nicht mehr klappt und man sich dadurch eine Zeitvorteil vor allem zum 3ten Kontakt verspricht. Solange das zuständige Gesundheitsamt sich übertrieben formuliert langweilt braucht man die App nicht. Nur da schlägt leider wieder die Expotentialfunktion zu. Der Sprung von Gesundheitsamt langweilt sich zu das Gesundheitsamt ist heillos überlastet kann sehr schnell gehen. Deswegen verstehe ich da durchaus beide Standpunkte. Also App nicht notwendig da aktuell nichts los ist da man örtlich weites gehend Corona lokal bezogen im Griff hat. Wie aber auch den Punkt ich will die App im der Hinterhand haben das wenn die Expotentialfunktion anspringt die App halt einfach schon das ist.

    P.S Kommentar abgeschickt bei 2 std. Podcast.

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