A!413 – Funklochabgabe

Dienstag, 3. Dezember 2019, 10:00 Uhr

Die SPD hat entschieden, aber worüber? Neue Führung, Regierungsende, “Amoklauf”? Der Journalismus zum Thema sprudelt mit Signalworten, aber der entscheidende Parteitag steht noch aus. Auch beim großen Klimawandel ist diese Woche einiges in Bewegung, wir binden ein paar Kurznachrichten zusammen und das Panorama lässt uns gruseln. Dann hören wir Mathias’ Musik und eure Audiokommentare und noch mehr Musik von euch.

Wir danken unseren Produzentinnen Erik, Bettina, Reinhard, Stefan & Franziska, Mathis, Christina und allen unseren Unterstützern.

  • Wenn ihr am 16. oder 17. Dez. an Stefans digitalem Hörertreffen (also an A!415) teilnehmen wollt, schreibt ihm zum Koordinieren: stefan@aufwachenpod.de
Unterstütze uns!

avatar Stefan
avatar Tilo
avatar Hans
avatar Mathias
Musik
avatar Markus
Musik
Wenn du Korrekturen oder Ergänzungen hast, schreibe sie uns gerne als Kommentar unter die Ausgabe. Für Fragen und Diskussionen haben wir ein Forum. Audiokommentare nehmen wir auf allen Wegen, auch per WhatsApp- & Signal-Sprachnachricht an 004915156091706, entgegen.

27 Gedanken zu „A!413 – Funklochabgabe“

  1. Hallo Ihr Lieben
    Ich kann Hans Reaktion nachvollziehen. Stefan hat mit seiner ständigen Rechhaberei den Bogen des Respektes überspannt. Ich hoffe es folgt noch eine ehrlich Entschuldigung. Ich würde Hans vermissen. Armin

  2. Hallöle,

    es wäre schön, wenn ihr euch gegenseitig ausreden lassen würdet. Das gegenseitige Ins-Wort-Fallen ist wirklich nervig. Dass Hans die Lust verliert, wenn er zum wiederholten Mal unterbrochen wird, ist nachvollziehbar. Ich wäre in dieser Diskussion schon viel früher aufgestanden.

  3. Ich möchte nur kurz daran erinnern, dass ein Koalitionsvertrag ein politisches und kein rechtsstaatliches Instrument ist, weswegen sich Hans’ Exegese des Satzes meiner Ansicht nach erübrigt. Eine gravierende Änderung ist das, was die Teile der Groko dazu erklären, nicht was empirisch elaboriert ist. Beispielsweise: Wir verlieren unsere komplette Glaubwürdigkeit, wenn wir nach so einer Wahl so weiter machen wie bisher. Das ist nach dieser Wahl noch viel elementarer als es damals schon hätte sein sollen.

  4. Ich kann mich den Vorrednern (bzw. -kommentatoren) nur anschließen und muss folgende Ergänzung machen: Ich habe nun alle Kopfhörer, die in meinem Haushalt zur Verfügung stehen, ausprobiert. Egal mit welchem Produkt, Tilos Wort- oder eher Schreibeiträge sind dermaßen übersteuert, dass man richtig zusammenzuckt beim Hören. Nicht nur hat man das Bedürfnis, sich sofort die Hörer aus den Ohren zu rupfen, auch möchte man – no offence! – dem Mann sofort eine verpassen! Es macht wirklich aggressiv! Als Podcaster und (so oft betonter) „Hauptstadt-Journalist“, verpasst Du dir also ein gescheites Mikro, lieber Tilo! Oder versuchst deine Aufnahmeeinstellung signifikant runter zudrehen, angepasst zur maximalen Aufnahmelautstärke, wenn Du schon unbedingt schreien möchtest. Oder Du besorgst Dir ein dynamisches Mikrofon, wie es Künstler auf der Bühne benutzen, gerade damit es unterschiedliche Lautstärken unverzerrt aufnehmen kann. Ein Membranmikro ist für das Schreien, vor allem, wenn man so wie Du direkt mit den Lippen dran klebt, absolut ungeeignet: Trifft der Schall darauf, wird es eingedrückt von dessen Druck. Schreit man nun zu laut und vor allem zu nah da rein, ist die Dehngrenze der Membran überschritten und das Signal wird verzerrt, also übersteuert. Fazit für Tilo: anderes (dynamisches) Mikro zulegen oder MINDESTENS 30 cm mehr Abstand (bitte, bitte mehr!). Oder, und das ist meine Empfehlung, einfach das Schreien sein lassen! Ich habe in den Audiokommentaren und auch hier in den Kommentaren gelesen, dass genau dieses Problem häufig angesprochen worden ist! Bitte nimm es Dir doch einmal zu Herzen, lieber Tilo! Ich würde gerne weitere Folgen hören, halte schlechte Tonqualität aber nicht dauerhaft aus. Ihr seid ein Podcast – das ist deshalb echt wichtig für euch. Hier also noch ein YT-Tutorial mit Lösungsvorschlag dazu für den „Haupstadt-Journalisten“: https://m.youtube.com/watch?v=PaQam8X007E
    Bitte, bitte jetzt einmal umsetzen! Ich möchte euch gerne weiter hören.

  5. Inhaltlich gebe ich in der hitzigen Diskussion Stefan recht. Aber: Hans lässt Euch immer ausreden und Euren Punkt machen. Es wäre wünschenswert, würdet Ihr Euch ausreden lassen – auch wenn die Diskussion hitzig und emotional ist.

    Ich hoffe, Ihr könnt die Situation mit Hans klären und Hans kommt mal wieder in den Podcast. Aufwachen ohne die Show wäre nicht gut für Deutschland.

  6. Hallo Stefan,
    Steinkohle kommt nicht nur aus Osteuropa, sondern auch z.B. aus Kolumbien, wo alleine der Weg nach Deutschland selbst schon für die Umwelt eine Katastrophe ist oder aus Sibirien (Kusnezker Becken) mit gravierenden Folgen für die Menschen vor Ort:
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-und-die-energiewende-wie-laender-wie-kolumbien-dafuer-zahlen-a-1127332.html
    https://taz.de/Kohle-aus-Kolumbien/!5039068/
    Hier was für den Herrn Altmaier: https://gruenekarlsruhe.de/kohle-aus-kolumbien/
    https://www.deutschlandfunk.de/steinkohleabbau-in-russland-schuften-fuer-deutsche.1773.de.html?dram:article_id=459375
    Steinkohle ist in jeder Hinsicht schlimm !

  7. Ihr lieben,
    da habe ich mich so auf die neue Folge gefreut … und dann behandelt ihr gleich zu Beginn Hans derartig schofelig, dass er schließlich völlig zu recht in’n Sack haut!
    Lasst ihn BITTE öfter mal ausreden. Dieses ins Wortgefalle nervt.

    Darüber hinaus streitet ihr ewig über etwas, wo sich sowieso kein abschließendes Urteil fällen ließe. Und kurz nach dem er weg war, kommt von euch doch tatsächlich noch der Rat an die Journalisten, einfach mal abzuwarten was sich jetzt in der SPD so tut … Das hätte ich fünf Minuten vorher gerne euch geraten.

    Na ja, wird schon werden. Aber ich hoffe sehr, dass Hans wiederkommt. Er tut euch ziemlich gut.

    BTW: Von wegen ‘Warum muss man denen immer alles aus der Nase ziehen?’
    Stefan Rahmstorf betreibt einen sehr lesenswerten Blog:
    https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/
    in dem auch immer wieder mit unglaublicher Geduld Klimaleugner zerlegt werden, z.B. hier:
    https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/herr-hilse-von-der-afd-beantwortet-die-fragen-der-klimalounge/

    Schöne Grüße

  8. Ich schließe mich den Vorrednern an, ihr müsst die Leute einfach mal aussprechen lassen. Das Wort Respekt ist ja schon gefallen. Ich hoffe sehr, Hans kommt wieder zurück.

  9. Zum Audiokommentar von Fabian:

    Lieber Fabian,

    ich steige mal ganz krass ein und weise darauf hin, dass meine Gedanken nichts mit den Aussagen von Stefan zu tun haben, sondern nur auf deinen Kommentar abzielen.

    Personen, die – wie aktuell Du -, die linke Partei darstellen, sind der Grund, warum vor allem Ostdeutsche kaum noch „die Linke“ wählen. Du hast es wunderbar beschrieben, seit dem 2011er Beschluss… und nun ergänze ich, verlor die Partei in Ostdeutschland kontinuierlich an Wählerstimmen. Auch dein Hinweis, für dich wäre es okay, wenn unsere Grenzen für alle offen sein würden, ist für potenzielle Wähler in Ostdeutschland ein Problem.
    Linke Ostdeutsche mit ausreichend bis mittleren Bildungsniveau wählten in der Vergangenheit „die Linke“, weil „die Linke“ für die kleinen Leute stand. Ja, ich meine für die deutschen kleinen Leute. Heute mag „die Linke“ immer noch für die kleinen Leute stehen, aber Medial kommt das nicht mehr an. Ganz im Gegenteil, heute werden Ostdeutsche – die immer links wählten – als dumme, braune Ossis beschimpft. Auch von den Linken der Partei „die Linke“.

    Ich wundere mich nicht über den Umschwung zur AFD. Die AFD ist natürlich nicht für die kleinen Leute, ganz im Gegenteil, sie ist die schlechtere FDP, nur für reiche Menschen und ja, ausländerfeindlich. ABER sie hören zu und beschimpfen die „kleinen Leute“ nicht. Natürlich sind Ostdeutsche unlogisch, wenn sie die AFD wählen, aber wer hat jemals behauptet, dass Menschen logisch wären (ich glaube, Spock hats gesagt)?!

    Keine Sorge, ich wähle die AFD nicht, ich wähle aber auch kein „die Linke“ mehr, eigentlich wähle ich gar nix mehr.

    Mir ist bewusst, dass mein linkes Verständnis mit dem Nationalen kollidiert. Aber nur, weil ich möchte, dass es in erster Linie meiner deutschen Familie gut geht, bin ich nicht gleich ein rechter Spinner oder Nazi oder wie auch immer. Wird sowieso alles viel zu inflationär benutzt…und verliert in meinen Augen immer mehr an Bedeutung.

    Leider ist eine Diskussion darüber nicht möglich, weil deine und meine Einstellung an einem Thema kollidieren und scheitern. Das wird wohl auch immer so bleiben. Für die Gemeinschaft macht’s das leider nicht besser.

    Sahra Wagenknecht, Richard David Precht, Helmut Schmidt, Harald Schmidt, Robert Habeck, Bodo Ramelow, Dr. Plate. Steckt mir die Leute in eine Partei und ich wähle sie, da kann nur gutes raus kommen…

    …okay okay, ich hab es gerade selbst mitbekommen, Frauenquote nicht erfüllt…was solls;)…

    @Stefan/Tilo/Hans – Frage zur CDU/CSU: Was passiert eigentlich, wenn die CSU bei einer Bundestagswahl deutschlandweit unter die 5% Marke rutscht? Ist sie dann trotzdem im Bundestag vertreten? Es wäre witzig, wenn es nicht so wäre. Tja, wer wäre dann wohl stärkste Kraft in D…

  10. Hallo Tilo und Stefan,
    Betr. 3:07:00 Investition der Autokonzerne
    Da ihr euch ja ebenfalls sehr für neue Ideen des Wirtschaftens und der Energiegewinnung interessiert:
    Dieses start-up entwickelt eine echte CO2-freie E-Auto-Alternative
    https://sonomotors.com/de/
    und versucht das schier unmögliche:
    eine 50 Mio. Investition durch Crowdfunding innerhalb der nächsten 26 Tage. Bemerkenswert!

  11. Oha, ich freue mich immer so sehr wenn Hans bei Sendungen dabei ist aber dass ihr ihn wieder so doll abwürgt und ihn sogar dazu bringt die Sendung zu verlassen hätte ich ja nie gedacht. Was ist denn los mit dir Stefan, sehr seltsame Reaktionen heute? Der Anfang der Sendung (viel weiter habe ich noch nicht gehört) war wirklich seltsam.

    Achja, was mich sehr interessiert ist ja wieso ihr Hamburgs Bürgermeister Peter Tschenscher immer falsch benennt. Hab ich irgendwas was verpasst? 😀

  12. Ich bin so froh, dass Hans endlich Mal gegangen ist, hätte ich schon einige folgen vorher Mal so erwartet.

    Stefans in Diskussionen zu agieren geht immer nur nach dem Motto “wer schreit hat Recht.” Null Respekt und nur laut rumpoltern.
    Leider geht Tilo auch gerne mit, vielleicht weil es sonst gar keine Chance mehr gäbe Mal auszureden.

    Ausreden lassen ist grundsätzlich nicht so euer Ding, es sei denn ihr redet selber. Hans lasst euch i.d.R..immer ausreden, aber gerade er wird kritisiert.

    Da wirkt es schon anmaßend wenn ihr andere Journalisten und Talkrunden kritisiert oder euch darüber lustig macht.

    Ja ich bin auch der Ansicht die GroKo wird voraussichtlich bis zum Ende bestehen wird. Das ändert aber nichts daran, dass Hans vollkommen Recht hat: das neue Führungsduo wurde gewählt mit der Hoffnung das es noch Änderungen geben kann/wird. Änderungen die mit Scholz wohl kaum zur Sprache gekommen wären, jetzt aber zumindest Mal auf den Tisch kommen. Und ja natürlich haben viele auch geträumt die GroKo würde ganz abgesägt, aber rational betrachtet wird das halt nicht passieren. Das ist es letztendlich was Hans gesagt hat und Stefan fährt ihm immer nur ins Wort, polterte Rum ” das ist deine Meinung Hans…”.

    Wäre sehr schön wenn ihr und hier insbesondere Stefan Mal etwas zurückrudern, andere ausreden lässt und eine vernünftige Bund erwachsene Diskussionskultur pflegt.

  13. Moin, ich mag ja eure Diskussionen. Aber nur, wenn ihr euch auch zuhört und ausreden lasst. Und das geht vor allem an Dich, Stefan.

    Grüße, Martin

  14. Es stört mich schon lange dass man Hans dauernd ins Wort fällt. Diesmal hat man den Bogen überspannt. Das ist nicht gut für den Podcast und Deutschland.

  15. Ganz kurz noch zu Hans. Natürlich hat Stephan im Wesentlichen Recht. Trotzdem. Mann kann eine andere Meinung haben und mann darf sie auch äußern. Thema Respekt. Nicht cool. – Habt Ihr die Wogen wieder geglättet??

  16. Hallo,

    es ist sehr schön das euer Podcast zunehmend an Popularität gewinnt und die ist auch gut so, weil ihr oft sachliche, fein argumentierte Inhalte und Meinungen habt. Ich höre euch euch seid Folgen die noch zweistellig waren. Finde aber, das ihr mal einen Schritt zurück gehen solltet in eurer „Meinungsdurchdrückmasche“ und euch wieder mehr Richtung respektvoller Diskussion und Debatte bewegen könnt. Ich verstehe Hans und wäre schon viel früher gegangen.
    Hoffe ihr bekommt den Dreh hin und findet entschuldigende Worte für Hans.
    Merci und viele Grüße

  17. Wie immer eine sehr gute Folge. Was mich aber wirklich stört, und wo ich Hans verstehen kann (auch wenn ich seine Argumente meistens nicht teile), ist diese Art, die Argumenten des anderen ständig mit einem spöttischen Lächeln abzuwerten bzw. so zu tun als ob das Wiederholen eines vorherigen Arguments ein echtes ersetzen würde. Egal wer hier im Podcast, alle sind intelligent genug, damit es eben nicht nötig ist, Argumente zu wiederholen, als ob der Andere nicht in der Lage wäre, die zu kapieren. Man muss einfach auch akzeptieren, dass es eine andere Sicht auf Themen gibt. Das ist ja das spannende an diesem Podcast, ihr gebt mir im optimalen Fall drei verschiedene Perspektiven, da muss man sich nicht auf eine einigen. Aber auch ich muss manchmal eine Pause beim hören machen, weil mir diese spöttische und arrogante Diskussionsführung von Stefan nervt. Also, reißt euch am Riemen, ich brauche euch 😉 LG, Egon

  18. Stefan, du bist Hans mehrfach ins Wort gefallen.
    Und dann seine Ansicht über die Vorstellung der Borjans/Esken Wähler als nicht existent mit deinem “Nein” abzutun war ein unfeiner Zug.
    Ich hoffe Hans macht weiter, denn er bringt Vielfalt.

  19. Uff, Hans’ Abgang ist natürlich ein Downer, aber leider auch überfällig. Diesen “Eklat”, wie es ein Journalist seiner Schule vielleicht ausgedrückt hätte, hättet ihr im Vorhinein verhindern können, völlig losgelöst davon übrigens, wer jetzt in der GroKo/SPD-Sache Recht oder Unrecht hatte. Einzig Hans’ Größe ist es zu verdanken, dass er nicht schon früher mal so reagiert hat. Sorry, mit dieser erwartbaren Kritik müsst ihr nunmal leben, abgedroschen hin oder her.

    Nach einer mehr als dreistelligen Anzahl gesehener Aufwachen!-Episoden finde ich, dass in der letzten Zeit eure Podcasts, speziell die ohne Beteiligung von Prof. Jessen (oder Theiler), qualtiativ abfallen. Ein ernstes Zerwürfnis wäre also ein ziemlicher Verlust fürs Format. Ich komme da nicht drumrum Namen zu nennen. Besonders Stefan fällt überproportional häufig mit einem Diskussionsverhalten auf, das auf mich rechthaberisch und selbstherrlich wirkt, diese Episode war ein Beispiel dafür. Gönnerhaftes Belächeln abweichender Positionen oder demonstrativ zur Schau gestelltes Desinteresse stoßen mir auch regelmäßig auf.

    Elementare Gesprächsregeln sind übrigens erlernbar. Ich empfehle daher, ganz ernst gemeint, mal ungefragt einen Crashkurs in Sozialer Kompetenz oder gewaltfreier Kommunikation. Das hat nix mit Konsenszwang oder ähnlichem zu tun, es geht einfach um die Voraussetzungen für einen fairen Schlagabtausch bei Meinungsverschiedenheiten.

    Außerdem: “Familien-Podcast” schön und gut, ich kann ja sogar irgendwie nachvollziehen, dass Stefan für sich in Anspruch zu nehmen scheint, den “blöden Berliner Millenials” die Perspektive des durchschnittsdeutschen Familienvaters entgegenzuhalten, meinetwegen. Und dass nebenbei die Ikonen des Spieß-, Klein- und sonstigen Bürgertums (von Hirschhausen, Michael Bay, Disney, van Buuren, Rieu, normalerweise Lanz) von ihm abgefeiert werden, find ich ja auf erfrischende Weise wieder durchaus amüsant. Wenn andererseits aber erschreckend unselten Stammtischgerede dabei rumkommt…naja, davon gibt es meiner Ansicht wirklich mehr als genug in dieser Gesellschaft, ich würde es in einem medienkritischen Podcast nicht unbedingt vermissen.
    Stefan Detjen – okay, seine Meinung bzgl. Rezo mag unsäglich verbohrt sein – hat vielleicht doch auch irgendwo einen Punkt, wenn er den Verbrüderungsgestus mit dem Publikum kritisiert. Dieses “Ich bin der Anwalt der medial unterrepräsentierten Normalos” ist mir ebenfalls nicht so ganz koscher, manchmal.

  20. Abby Martin über Julian Assange, den Putsch in Bolivien, Bernie Sanders & Gaza (DEUTSCH)

    Vielleicht auch was für Hans?
    So viele Infos bekommt man nicht in 100 Pressekonferenzen der Bundesregierung.

  21. @Stefan 7. Dezember 2019 um 18:15 Uhr:
    Sind keine Zitate. War ein Versuch, die Haltung, die ich aus sehr vielen eurer Podcasts recht deutlich herausgelesen hab, auf wenige Worte runterzubrechen und vom Text abzusetzen. Bemerke jetzt beim zweiten Lesen, dass es aber missverständlich rüberkommen kann, sorry. War keine Absicht, Dir, Stefan, Worte in den Mund zu legen.

  22. Eins vorweg, ich bin großer Hans Jessen Fan.

    Aber ich finde nicht das Stefan sich großartig falsch verhalten hat. Dieser Podcast besteht auch als Gegenpol zu den Mainstreammedien. Diese pathologische Fixierung auf das GroKo-Thema nervt alle politischen Beobachter*innen, soll es doch Ablenken von wichtigen Inhalten. Hans hat Stefan nicht verstehen wollen und vielleicht aus alter Loyalität sich auf die Seite seiner alten Kolleg*innen gestellt.

    Trotzdem wäre es diplomatisch gesehen wesentlich geschickter gewesen von Stefan Hans ausreden- und sich selbst demontieren zu lassen bzw. die Demontierung von einer Ebene wirken zu lassen die nicht angreifbar ist für vermeintliche Respektlosigkeit.

    Habe Hans noch NIE so schwach erlebt, fast schon verblendet, wie in dieser Debatte.

    Schade schade… ich hoffe ihr vertragt euch, sonst wirds wirklich unatraktiver Aufwachen zu hören! Wesentlich!

  23. Da hier alle so auf Stefan einprügeln, möchte ich ihn doch in Schutz nehmen: für mich war es in diesem Fall eher Tilo, der Hans notorisch unterbrach.
    Und ja, Stefans Art kommt hier häufig herablassend, fast schon arrogant rüber – aber so ist er eben, oder besser: so hört er sich hier eben an, das kennen wir doch.

    Es gibt jetzt ja gerade lauter gute Ratschläge (was man ja immer unbedingt braucht) und ich möchte mich mit einem an Stefan anschließen: Wenn du im Podcast mit Lynn oder Jenny sprichst, hast du einen völlig anderen Tonfall, rücksichtsvoll, zurückhaltend, überhaupt nicht von oben herab.
    Natürlich spricht man mit jedem anders, aber wenn du ein bisschen was von deiner Lynn/Jenny-Form auf Hans übertragen würdest, wäre glaube ich allerhand gewonnen.
    Itt jeht doch – würde der Berliner sagen.

    Ansonsten gibt es nichts zu kritisieren, ich freue mich auf jede Folge und bin heilfroh, dass ich euch entdeckt habe (ist noch gar nicht sooo lange her)!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.