A!385 – Waldbrandenburg

Dienstag, 11. Juni 2019, 16:56 Uhr

In Brandenburg hat Wald gebrannt, die Feuerwehr hat gelöscht und Journalisten haben zugesehen. Wir schauen auch nochmal hin. Die sPD muss sich zunehmend vor finalen Urteilen fürchten, weil ihr dann auch noch die Aufmerksamkeit abhanden kommt. Stefan Weil rettet derweil noch mit seinen Ministerpräsidentskollegen aus dem Süden die Autobranche. Der Modus bleibt aber unklar. Danach Musik von Mathias und eure Audiokommentare.

Wir danken unseren Produzentinnen Felix, Yannick, Nadja, Simon, Daniel, Eike, Andreas, Mutlu, Daniel, Julia & Albrecht, Ingo und allen unseren Unterstützern.

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Musik
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6 Gedanken zu „A!385 – Waldbrandenburg“

  1. Zum Thema (Berliner) Tauentzie Autofrei. Mal was positives.
    Ab August, zum Beginn des neuen Schuljahres, können alle berliner Schulkinder kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.

  2. Hallochen,

    ich bin ganz auf eurer Seite bezüglich der Klimakriese. Wir Menschen tragen sehr wohl zur beschleunigten Erwärmung bei. Ob nun durch Kohle, dem Auto, Schifffahrt, Flugverkehr oder Industrie.
    Den Verbietungspotcast, den ihr aber im Moment betreibt, finde ich alles andere als in Ordnung. Ihr wollt das Grillen mit Kohle verbieten. Geht’s noch? Ihr habt scheinbar keine anderen Sorgen?! Oder den Autoverkehr so besteuern, das kaum noch jemand fahren kann? Und was machen die ganzen Pendler, die bspw. keine Zugverbindung haben?
    Vielleicht solltet ihr zumindest ein wenig von eurem hohen Ross herunter kommen und euch in die Lage einzelner versetzen. Ihr habt sicher mehr Geld zur Verfügung als andere, geht einem Beruf nach der euch Spaß macht und verfügt über geistige Mittel die euch über den Tellerrand hinaus blicken lasst. Aber es gibt dennoch Möglichkeiten. Stefan, miete dir eine Wohnung, im Ruhrgebiet oder MV, Berlin Marzahn oder in einem Brennpunkt deiner Wahl, nur bitte keine Wohnung dort, wo besser Verdienende Wohnen. Schnapp dir deine Kinder und deine Frau mit rund 1.000 EUR pro Monat in der Tasche und versuche 1 Jahr über die Runden zu kommen. Wenn Du dann immer noch glaubst, dass sich Menschen unter den Bedingungen um Klima Gedanken machen/können, leben wir wohl in zwei verschiedenen Welten.
    Ich für meinen Teil fahre sehr gern Auto und bin wirklich darauf angewiesen. Aber ich würde umgehend auf ein Elektroauto umsteigen. Aber dann bitte baut mir auch ein Auto was zum einen 600 Kilometer weit kommt und zum anderen nicht mehr als 20TEUR kostet. Ja, und ich fahre die 600 Kilometer von Berlin nach FFM.
    Zur Schifffahrt, ich würde Kreuzfahrtschiffe generell verbieten. Was soll der misst?
    Ich bin für ein Verbot des Flugverkehrs innerhalb Europas. Das ist alles mit Bahnverkehr erreichbar. Oder hier 5.000 EUR Ticketpreis. Dann fliegen eben nur noch die ganz Reichen. Die sind mir aber auch echt Wurst. Ich gönne jedem sein Geld, aber immer nur aus der Ichperspektive die Welt zu sehen, so wie ihr das zum Teil macht, bringt die Welt in Sachen Klima nicht weiter.
    Euch zuzuhören bringt mich dennoch weiter. Ich höre euch sehr gern und versuche jeden Weg auf der Autobahn mit euch zu verbringen.

    Grüße

  3. Hans hat Recht. Deutschland ist eben attraktiv für unqualifizierte Zuwanderer.
    Und Stefan hat Recht. Deutschland ist unattraktiv für qualifizierte Zuwanderer.
    Deshab ist Deutschland ja auch ein Auswanderland. Viele ziehen in die Schweiz, USA, Norwegen weil sie dort dann eben mehr Geld haben.
    Diese Länder profitieren dann auch weil sie die Ausbildung nicht zahlen mussten. Die Abgabenlast in Deutschland ist einfach zu hoch. Jeder der kann flieht aus diesem Land.
    “Allein im Jahr 2016 verlegten 281.000 Bundesbürger ihren Wohnsitz ins Ausland.”
    Deshalb könnt ihr auch immer mehr Steuern fordern oder eine Grundrente nur wird die dann niemand mehr bezahlen weil alle die Nettozahler sind dann weg sind. Klar wenn man mal bei den 1% nehmen würde, wäre es ok. Aber das ist ja noch nie passiert. Man nimmt lieber bei der Mitte.
    Hier mal interessant: bei 17:10 :

  4. @Olé: sehe ich zu 100% genauso. Diese ganze Diskussion mit den Verboten oder erhöhten Besteuerungen geht für mich an der Realität der Mehrheit vorbei.

    Bsp. Mobilität: Ich fahre oft genug vom Land in die Großstadt (nach Köln) und würde die Bahn dauerhaft eine Erwägung ziehen – habe ich auch schon für ein Jahr mittels Park&Ride ausprobiert. Das mag in Großstädten alles kein Thema sein, aber wir sprechen bei uns von einer Verbindung im 1-Stunden-Takt. Wenn hier die Bahn auch nur einmal ausfällt, reißt einen das richtig rein – vor allem dann, wenn man noch Verpflichtungen ggü. Familie o.ä. hat. Wenn wir japanische Verhältnisse hätten und wirklich Verlass auf die Bahn wäre, wär das alles kein Thema, aber so nicht.

    Erschwerend kommen die Kosten hinzu. Ich zahle für Sprit knapp 100,- im Monat, nehme ich noch Verschleiß und Versicherung dazu, bin bei … keine Ahnung, 200,-. Ein Monatsticket kostet mich 250,-. Und dafür bin ich nicht mal im Ansatz unabhängig, denn der Bus zum Bahnhof kommt bei uns aufm Land 2x morgens, 2x abends.

    So Leid es mir tut: Ich kann das Auto aktuell nicht abschaffen oder weniger fahren. Ich bin gerne bereit, auch etwas mehr für die Nutzung vom ÖPNV zu zahlen und mein Auto stehen zu lassen, aber dann müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Aktuell ist das nicht abbildbar. In der Großstadt mag das alles anders sein, aber in ländlichen Regionen passt das nicht.

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