A!326 – Bierrichter

Dienstag, 2. Oktober 2018, 13:50 Uhr

Es ist doch einiges los, im Fernsehen. Noch nie, seit die jemals größte Crowd (perdiod!) Trumps Amtsantritt verfolgte, schauten so viele Menschen dasselbe Fernsehprogramm wie zu Kavanaughs Selbstdemontage. Wir staunen. Aber immerhin, zur Ralph-Brinkhaus-Wahl in der CDU-Fraktion äußerte sich am selben Abend Brinkhaus sowohl in der ARD als auch im ZDF und anschließend kommentierten beide Chefredakteure, um uns Orientierung und Halt zu geben. Mathias kümmert sich musikalisch um ein ebenso bedeutendes Fernsehspektakel. Im Anschluss eure Audiokommentare.

Wir danken unseren Produzenten Gernot und Claudia, Olaf und Sibylle, Erik, Martin, Stefan, Matthias, Stefan, Stefan, Georg, Heiko und allen unseren Unterstützern.

Der Aufwachen! Podcast endete mit Ausgabe 444. Ihr findet Stefan beim Fernsehpodcast und Tilo bei Jung & Naiv.

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Hans
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Mathias
Musik
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Linn

14 Gedanken zu „A!326 – Bierrichter“

  1. ich glaube es gab und gibt KEINEN EINZIGEN Richter am Surpreme Court der ein vergewaltiger ist. Die sind alle moralisch integer, sonst wären sie ja keine Richter geworden.

    Insofern gut, dass darauf jetzt mehr Augenmerk gelegt wird. Hoffentlich haben wir bald eine Atmosphäre in der Gesellschaft, die es Opfern solcher Taten ermöglicht umgehend die Polizei einzuschalten, dass es starke beweise für die Tat gibt, die Täter Verurteilt(zeitnah) werden und die Opfer sich nicht stigmatisiert, sondern von der Gesellschaft aufgefangen fühlen.
    Dieses 30 Jahre Später über die Medien verurteilen ist über längere Sicht rechtsstaatlich ungenügend.

  2. Klavier und Schlagzeug sind DIE Instrumente – aus Gründen.

    Gitarre is wat für …Leute die anderen Leuten am Lagerfeuer auf den Senkel gehen wollen.

  3. zum Beitrag “Musikuntericht”

    Ich glaube das Wort “offenohrig” vernommen zu haben.
    Das würde ja auch in Bezug auf Musik Sinn machen.

    Hab noch was gefunden:
    “Hargreavesʻ Bemerkung zur Entwicklung der „Open-Earedness“, nach der die Unbefangenheit, Neugier und Offenheit von Kindern gegenüber ungewöhnlichen oder unbekannten Musikstilen mit dem Alter abnimmt, wurde seit 2001 in einer Reihe von Studien überprüft. Für ihre Untersuchungen mit Grundschulkindern entwickelten Gembris und Schellberg einen klingenden Fragebogen mit 8 Musikbeispielen unterschiedlichen Stils, die im Klassenverband gehört und jeweils auf einer Smiley-Skala im Hinblick auf das Gefallen bewertet wurden (Gembris & Schellberg 2007).

    Ansonsten, Stefan mach weiter mit dem Klavier.
    Kleiner Tipp zur Tastatur:
    “Auf Dauer macht ein Musikinstrument ohne Anschlagdynamik leider keinen Spaß, weshalb man sich dazu entscheiden sollte immer ein Keyboard zu kaufen, welches die Möglichkeit bietet die Dynamik nach Bedarf zu aktivieren oder zu deaktivieren. Auch wenn das ein paar Euro mehr kostet.”

  4. Die Forderung nach Transparenz gegenüber dem Staat bedeutet nicht, dass man dann auch als Bürger gegenüber dem Staat transparent zu sein hat, sondern man hat trotzdem aus guten Gründen ein Recht auf Privatheit. Theoretisch. Und es ist ebenso überhaupt nicht gleichzusetzen, dass sich sowohl Polizisten als auch Bürger bei einer Demo kenntlich zu machen haben. Ich habe als Bürger ein Recht darauf, die Möglichkeit zu haben, einen Staatsbeamten anzeigen zu können. Der Staat darf aber nicht das Recht dazu haben, jeden Bürger, der das Demonstrationsrecht wahrnimmt, identifizieren zu können. Auf jeder noch so friedlichen Latschdemo stehen die Bullen mit ihren Kameras und filmen alle. Es dauert nicht mehr lange, dann können die Gesichter vom Computer erkannt werden. Vielleicht ist die Technik gerade dann so weit, wenn die AFD erstmals den Innenminister stellt.

    Es sollte ja wohl ausreichen, dass die Polizei bei gewalttätigen Demos vor Ort dazu auffordern kann, die Vermummungen abzulegen (mit entsprechenden Konsequenzen bei Nichtbefolgung).

  5. Hab Euren Podcast zum 1. Mal gesehen und nehme das zum Anlass, weitere zu schauen. Weiter so!
    Hier aber ein ganz pragmatischer Vorschlag zur Verbesserung:
    Ordnet doch bitte Eure Videoeinblendungen ÜBEREINANDER an, damit ihr nicht den Hauptscreen teilweise bedeckt. Gerade bei Namenseinblendungen stört es konkret, aber auch (subtiler) während der längere Dauern des Anschaues.

    Danke und viele Grüße!

  6. Starker Beitrag von Stefan bzgl. der Kritik an der Debattenkultur (Senator Flake im Fahrstuhl).
    Leider dann aber „fake news“ bzgl. der deutschen Verfassungsrichter. Gem. § 4 Abs. 1 Bundesverfassungsgerichtsgesetz (BVerfGG) werde (Verfassungs-) Richter für 12 Jahre (nicht 15) gewählt. Gem. § 4 Abs. 3 BVerfGG ist die Altersgrenze der Monat in dem ein Richter das 68 Lebensjahr vollendet.
    Finde es sehr spannend, wie man die – durchaus interessante – Debatte in Amerika in den Blick der Öffentlichkeit stellt und dabei übersieht, dass in Deutschland der Vizepräsident seit Monaten die Altersgrenze überschritten hat, er aber weitermachen muss, weil noch kein Nachfolger gefunden wurde. Dafür interessiert sich hier aber offensichtlich niemand, obschon das im Hinblick auf die gesetzlichen Vorgaben nicht unproblematisch erscheint, wenngleich der Zustand aktuell gesetzeskonform ist, weil ein Richter auch über seine Amtszeit hinaus weiter im Amt bleibt, bis sein Nachfolger ernannt wurde, § 4 Abs. 4 BVerfGG.
    Auf Lebenszeit werden bei uns nur „normalen“ Richter ernannt. Da erscheint mir die pauschale Kritik (nicht mehr zeitgemäß) etwas zu flach. Die Ernennung auf Lebenszeit sichert die Unabhängigkeit. Mag man drüber streiten, müsste aber erstmal ein besseres System vorschlagen.

    1. “Fake-News” weil ich 15 Jahre gesagt habe, obwohl es 12 sind? Bitte entspann dich etwas mehr beim Podcast-Hören.

  7. Bwahaha, Stefan. Bei 3:42:48 sagst du “Ard Idioten” statt “AfD Idioten”. Was ein (freudscher?) Versprecher, made the podcast! 😉 .

  8. @Stefan
    Ihr redet über Maas’ Antrittsbesuch bei der UN und die Versuche der GroKo, sich von Trumps Unilateralismus abzugrenzen und verpasst den wunderschönen Titel “Muttilateralismus”?

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