A!284 – No Way Out

Dienstag, 3. April 2018, 17:04 Uhr

Wie wars im Kalten Krieg? Ingo Zamperoni alarmiert uns Erinnerungen in die Köpfe, die er damals selbst kaum gemacht hat. Vielleicht war es auch gar nicht so schlecht, wenn Kalter Krieg bedeutet, dass Diplomaten hin- und hergeschickt und “Signale gesendet” wurden. Der Journalismus zu Salisbury ist schlimm und wird von der Berichterstattung zur Aufruhr im Gazastreifen noch unterboten. Und beim religiösen Mobbing als Thema sind wir auch ungehalten. Viele schlecht gemachte Nachrichten heute, dafür mit der Hans-Jessen-Show, Mathias’ Musik und euren Audiokommentaren.

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28 Gedanken zu „A!284 – No Way Out“

  1. Da fehlt dem Podcast ein wenig Geilheit, ohne Alex Theiler *fg*.

    Btw. heute Mittag in der Tagesschau um 12 hatten sie einen Korrespondenten aus Tel-Aviv zugeschaltet und das aus dem Studio! Ihr scheint langsam durchzudringen, nur kam das bei mir leider trotzdem ein wenig gekünzelt herüber, mit den Bildern der Delinquenten auf Monitoren hinter dem Mike Lingenfelser.

    Hier, ab 04:30:
    https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-24905.html

  2. Also ich fand das Brinkbäumer-Interview ziemlich gut und hab auch keine Rauskitzel-Strategie bei Stefan vermisst. Ich glaub wenn man sich um sowas zu viel Gedanken macht verliert man den Fokus auf die inhaltlichen Fragen.

  3. ‘die schwarze Null’ auf Französisch: le zéro noir (gesprochen lü sehro noar). So würde ich es mit meinem Schulfranzösisch übersetzen.

  4. In Berlin geht die Grundschule bis zur sechsten Klasse. Aber ich denke, dass das unabhängig vom Alter durch die Eltern kommt und deswegen finde ich die Thematisierung immer berechtigt.

  5. Thema religiöses Mobbing: Die BILD ist ja bekannterweise ein Israelnahes Blatt. Da werden wieder Konflikte aus dem nahen Osten in Deutschland ausgetragen…genauso wie der Türken Kurden Konflikt.

  6. @Marth
    Könnt auch ein Liedchen trällern wie das Jobcenter “motiviert”. Schreien, schimpfen, drohen. Pünktlich zu Weihnachten auch mal eben die “Akten verwechselt” und schon gibt es kein Geld mehr. Sind nicht alle so aber der Druck scheint bei manchen in diesem Verein gewaltig zu sein das man auf solche Methoden zurückgreift. Auch schlechter Stil das pünklich zur besinnlichen Zeit nochmal Jobangebote rausgehen. Dann aber nicht in Berlin oder Schwerin. Sondern was für 3 Wochen in Köln oder Stuttgard. Danke für nichts. Rechnen können die auch nicht. Sollte ein Praktikum anfangen bei dem es doch glatt 100 Euro Vergütung gab. Das war der selling point. Aber die Fahrtkosten alleine um da hinzukommen wären davon schon nicht gedeckt gewesen. Ich hätte also quasi das Praktikum von meinem ALGII selbst bezahlen müssen. Weist man dann darauf hin kommt das große (gespielte?) erstaunen. Halt blöd wenn der “Kunde” bis zwei Zählen kann.

    Abgesehen davon Geldsorgen hab ich keine aber ich leb vergleichsweise auch eher spartanisch und zurückgezogen. Familie ist nicht in Planung. Werde aber auch nicht grade von den Damen belagert. Das vereinfacht den Verhütungsaspekt dann natürlich enorm.

  7. Das mit den Kosten der Pille kennt bestimmt auch jede Studentin, die wenig Geld zur Verfügung hat, sobald sie 20 Jahre alt ist. Vor dem 20. Geburtstag zahlt das normalerweise die Krankenkasse, frau muss nur die Rezeptgebühr zahlen. Vor einigen Jahren kam da auch noch die Praxisgebühr hinzu. Da musste man sich dann ganz genau überlegen, wann man krank wird und wann man zu den anderen Ärzten geht, wie dem Frauenarzt.
    Ich find die Pille recht teuer und nicht für alle geeignet, je nach Gesundheit, Verträglichkeit und anderen Medikamenten.
    Gut und gerativ günstig sind Kondome. Die gibt es in allen möglichen Ausführungen und man hat die Kosten quasi nur, wenn man wirklich Geschlechtsverkehr hat. Je nachdem, was genau man sich holt bekommt man für 20€ zwischen 35 und 100 Kondome.

    Wenn man chronisch Krank ist und hohe Kosten für Medizin hat, dann zahlt man, meines Wissens nach, 1% seines Jahreseinkommens dafür, danach muss die Krankenkasse übernehmen. Man müsste ab 50€ Zuzahlung im Jahr eine Zuzahlungsbefreiung beantragen können. Bei Gesunden dann ab ca. 100 € im Jahr. Für die Pille bringt es gar nichts, aber wenn man mal ins Krankenhaus muss, Physiotherapien bekommt und sonst viele Medikamentenzuzahlungen leisten muss dann bringt es natürlich etwas. Dazu muss man alle Quittungen und Rechnungen aufbewahren und den Antrag selbsttändig stellen, sobald man die Grenze überschritten hat. Manchmal kann man im Voraus den Antrag stellen, wenn man genau aufzeigen kann, dass man sowieso die Grenze in dem Jahr überschreitet, dann bekommt die Krankenkasse die 1 oder 2% des Jahreseinkommens und man wird direkt zuzahlungsbefreit.

  8. Wie jetzt im Auto Arielle geguckt, Stefan? Ich dachte dein Lebensmodell, dass gefälligst mal vom Staat subventioniert werden sollte, basiert auf “ohne Auto und nicht einmal einen Führerschein” ?!
    Man ist auch nicht ohne Auto, wenn Mann seine Frau die Familienkutsche fahren lässt 😉 .

    Und falls du ihn doch mittlerweile gemacht haben solltest, wäre ich sehr traurig um den Vlog “Reaktionschluss” xD.

  9. Super!

    Ergänzung zu Puidgemont (“Rebellion, naja – aber das mit der VERUNTREUUNG, das ist auch bei uns ne Straftat”). Dieses “na scheint irgendwie doch n Verbrecher zu sein” lief bei mir wegen der Veruntreuung die letzten Monate auch immer mit, und sicher auch bei den meisten Zuschauern.
    Ich wollte das mal genauer wissen – der Vorwurf lautet: die verbotene WAHL hätte Geld verschwendet, weil verboten; DESHALB “Veruntreuung öffentlicher Gelder”! Nur wegen der Wahl!

    Ich bin erstmal gegen eine Abspaltung und Kleinstaaterei; aber dass sein einziges Verbrechen eine FRIEDLICHE, demokratische Wahl ist, und die halbe EU ihn wegen unliebiger politischer Ziele gemeinschaftlich jagt, verhaft, einkerkert, ist m.E. ein Skandal!

    Eine “Sache der Justiz” scheint mir auch zu billig zu sein, es geht hier doch klar um POLITIK. Oder könnt ihr euch daran erinnern, wie der Typ gejagt und verhaftet wurde, der 1992 in der CSSR durch sein Referendum die Slowakei von Tschechien abgespalten hat?
    Sowas muss doch erst recht 2018 innerhalb der EU mit demokratischen Mitteln lösbar sein, ohne politische Verfolgung.

  10. Hallo zusammen,

    zu dem schul thema.

    Ich erinnere mich noch das ich in der grundschule witze die an mich gerichtet waren gehoert habe wie:
    “Kommen sie nach polen! Dein auto ist schon da.”
    Und noch mehr Witze in diese richtung.
    Kinder sind nun mal gemein und spiegel ihrer Eltern die nicht wissen wann sie sich in der oeffentlichkeit zusammen reisen soll.

    Gruss Micha

  11. Thema Skripal :
    Das Foto welches in den Tagesthemen gezeigt wurde finde ich ein bisschen komisch….im Hintergrund sieht man Feuerwehrmänner nur mit Helm ohne Atemschutz…gefühlt 5 Meter hinter den grünen Einsatzkräften …. sieht aus wie in einem Sketch von Monty Python….

    1. Du verstehst aber, dass man die Schutzkleidung in sicherem Gelände anlegt (wo man auch ohne sie nicht gleich stirbt) und dann erst in den Gefahrenbereich geht, oder?

  12. Hallo, zum Thema Gaza.
    Hier verliert ihr aus meiner Sicht komplett eure Grundsätze. Bei Skripal beharrt ihr noch drauf, dass nicht alle (oder keine) Fakten auf dem Tisch liegen. Bei Gaza reichen ein paar Bilder… Auf den AL Jazeera Bildern wird keiner erschossen, maximal angeschossen (Ich weiß es gab 17 Tote) und der Mann der beim Beten angeschossen wurde, sieht mir eher wie von einem Gummigeschoss getroffen aus. Das soll keine Entschuldigung oder gar Rechtfertigung des Vorgehens beider Seiten sein, es geht mir vielmehr um eure starke Parteiergreifung. Worum ging es bei den Protesten denn? Vertriebene fordern ein Rückkehrrecht in ein Gebiet, das offiziell Teil eines anderen Staates ist. Die Fordernden wurde dabei irgendwo geboren, jedoch nicht dort, wo sie fordern hin “zurückzukehren”. Es tut mir leid, wenn das der Grund des Protests war (und nicht die deutlich anklagenswertere Abriegelung- und Isolationspolitik), dann muss ich dabei immer an Erika Steinbach denken… Meine Oma wurde auch in Ostpreußen geboren, stehe ich deswegen an der polnischen Grenze und protestiere? Irgendwie finde ich das Thema wichtig, die Argumentation aber deutlich am Thema vorbei und ich bin von Tilos deutlicher Parteinahme und seiner starken Erregtheit überrascht. Wie gesagt, eure immer wieder eingeforderten journalistischen Grundsätze gehen euch hier abhanden.
    Trotzdem super Folge, besonders der Teil über Schule im weitesten Sinne.

  13. Im Arabischen gibt es sog. Sonnenbuchstaben und sog. Mondbuchstaben. Hierzu die Links zu zwei Wikipedia-Artikeln, die dies richtig wiedergeben. Wirklich.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenbuchstabe
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mondbuchstabe

    Im Arabischen ist der bestimmte Artikel al, also zB al-nur, al-nusra. Wie man dies nun in der Transkription schreiben sollte, ist fraglich. Denn eigentlich bleibt der Artikel im Arabischen gleich. Insofern wäre auch die deutsche Transkription so richtig, nämlich “al”. Sinnvoller finde ich, wenn die Transkription sich hier am Lautbild orientiert und ich glaube auch Michael Lüders schreibt dies so.

    Richtig gesprochen hieße das also: as-sisi, asch-scham, an-nur, an-nusra, etc. Und so würde ich das auch schreiben, dann geht es nicht so drunter und drüber.

  14. Hallo Tilo, Stefan, Hans Jessen…
    Ich habe einen Gedanken zum Palästinser-“Zusammenstoß”, der vielleicht nicht mehrheitsfähig ist in dieser Runde – ich schreibe es aber trotzdem.
    Vor 70 Jahren (!) wurden 750000 Palästinenser vertrieben, nachdem die umliegenden arabischen Staaten Israel sofort nach der Staatsgründung überfallen haben. diesen Krieg haben sie maximal verloren. Jetzt – 70 Jahre später – jammern 4,5 Mio (!) sog. Vertriebener, die gefüht aber irgendwie alle aus irgendeinem Kaff im Staatsgebiet von Israel stammen – 3 Generationen später.

    Zum Vergleich denke ich an die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten nach dem 2.Weltkrieg – auch nach verlorenem Krieg – die ziemlich gleichzeitig statt fand. (5 Mio aus Polen, 3 Mio aus der CSSR). Hochgerechnet müssten jetzt 48 Mio Deutsche an der östlichen Grenze stehen und Steine werfen.
    Ich finde das absurd, was da in den Köpfen der Palästinenser abgeht. Vielleicht muss man auch irgendwann mal einsehen, dass der Lauf der Geschichte ist, wie er ist und sich um andere Dinge im Leben kümmern als “ich werde bis zum letzten Atemzug Widerstand leisten, Allahu akbar” zu rufen.
    Die Kaltblütigkeit auf beiden Seiten, mit denen Leben geopfert werden, lässt einen in der Tat fassungslos zurück. Aber – und hier empfehle ich die Lektüre von “Allein unter Juden” von Tuvia Tenenbom – solche “Zusammenstöße” sind praktisch immer von interessierter Seite inszeniert, bis hin zum Reisebus, um Journalisten an telegene Stellen zu fahren. Hier geht es nur um die Inszenierung von Opfern für die Nachrichtenbilder.
    Ich denke, man über diesen Unfug überhaupt nicht mehr berichten, bis die Verantwortlichen es unterlassen. Das würde Menschenleben retten.

    Ansonsten vielen Dank für die Show.

  15. Rhetorische Frage ?
    Schon wegen der Dramaturgie
    würde ich glauben das Foto ist vom Tatort und nicht von einem Sichheitsbereich von dem aus die “grünen Einsatzkräfte” zum Tatort gehen….
    deshalb eine ironische Anspielung.
    Ist manchmal meine Art mit solchen Ereignissen umzugehen…immerhin kämpfen 2 Menschen um ihr Leben.

    Diese Berichte von ARD / ZDF zu diesem Fall finde ich viel zu einseitig … habe der Tagesschau auch eine Mail geschrieben…bis jetzt nur eine automatische Antwort bekommen…das hätte ich nie von mir Gedacht das ich das mal machen würde….das kommt mir vor als wenn uns die ÖR auf einen Krieg gegen Rusland einstimmen wollen….hätte nie Gedacht das ich diesen Gedanken versende…..so kann ich nur hoffen es sich um Einbildung hält…..

  16. @Ulrich

    was hat die (tatsächlich völlig unrealistische) Rückkehrsrechtsforderung mit dem Verhalten der israelischen Armee zu tun? es ist furzegal wofür oder wogegen die Palästinenser demonstriert haben.

  17. Ich sehe es genauso wie Ulrich. Bitte nicht mehr über Israel berichten! Es ist schlecht gemachtes inszeniertes Theater und die Vorstellung läuft seit Jahrzehnten.

  18. Mir fällt erst jetzt auf, dass der Sendungstitel gut gewählt ist: “No way out”. Die Welt findet keinen Weg aus den Mechanismen des kalten Krieges.

    Die Engländer mit ihre Vorwürfen gegen Moskau, aber auch die Linken nicht mit ihrer Verbundenheit zu den ehemaligen Genossen aus Russland, obwohl Russland mittlerweile ein knallhartes kapitalistisches Land geworden ist.

    Selbst der Aufwachen-Podcast als Freund der Linken kommt auf die Idee sogar Al-Jazeera zu zeigen, um in alter linker Tradition, besonders scharfe Kritik an Israel raus zu hauen. Das ist überflüssig. Mit Israel ist es genau so wie mit der Europäischen Union: Es gibt nur noch eine Polit-Elite, die sie unterstützen.

  19. Wer als politischer Journalist mit 68/69 (!!1!) Jahren nichts mit dem Wort “Nakba” anfangen kann, der hat doch irgendwas komplett falsch gemacht.

  20. Mir geht es ähnlich wie Thilo und habe oft Schwierigkeiten meine Wut zurückzuhalten wenn ich wieder mit ansehen muß wie Menschen die demonstrieren einfach erschossen werden ohne das irgend eine Notwehr besteht. Mit meinen jetzt 51 Jahren und gut 30 Jahren aktiv in der Antifa lässt sich mir versteckter Judenhass wirklich schwer vorwerfen. Ich erlebe wie viele Menschen diese angeblichen „Zusammenstöße „ im Gazastreifen seit vielen Jahren sehr ohnmächtig und empfinde eine tiefe Ungerechtigkeit und Wut. Vorige Tage sagte ein Befreundeter Erzieher zu mir der 14 Tage Urlaub in Israel machte : Auf welcher Seite stehst Du den ?Auf der Seite von dem rückständigen Pack oder den modernen Juden ? Ich habe meinen Mund gehalten weil ich einfach nur geschockt war und mir eine Menge klar wurde. Aber jetzt geht es um heute Abend . Da habe ich auf 3 Sat die Kulturzeit gesehen und mir ist wirklich alles aus dem Gesicht gefallen. Ich konnte es nicht fassen . Eingeladen wurde der jüdische Schriftsteller Assaf Gavron der zu den heutigen Demonstrationen (06.04)interviewt werden. Anscheinend war die Dame aber überrascht als Er dann wahrscheinlich etwas anderes berichtete als erwartet. Er sagte das es ganz klar wäre das die Menschen die demonstrieren sich sehr friedlich verhalten und es keinen Anlass gäbe zu schießen weil die Menschen niemanden bedrohten. Er hoffe die Israelische Armee würde sich zurückhalten. Die Reporterin erwiderte : Das ist komisch .Wir hören hier etwas völlig anderes und hören von 100en Verletzten .Aber anstatt das Thema weil es ja jetzt journalistisch interessant wird aufzugreifen und nach zu haken sagt Sie einfach „Tja ,aber das werden wir hier jetzt nicht klären können“ Ich werde das Gefühl nicht los das momentan die Berichterstattung mit aller Gewalt nur sehr einseitig und Israel solidarisch gestaltet werden soll . Das Thema wurde einfach beendet und weiter zum nächsten Bericht wurde mit einem zwar verwandten aber anderen Themenkomplex. Ich habe das zumindest so empfunden . Auf der 3 sat Mediathek kann das kurze Video vom 06.04 unter – Assaf Gavron zum Nahen Osten
    Kulturzeit-Gespräch mit dem Autor: Wir sprechen mit Assaf Gavron über die Bedeutung des 70. Jubliäums der Staatsgründung Israels und über die aktuelle Situation der Flüchtlinge in und aus Israel im Nahen Osten.- Angeschaut werden.
    Thanks

  21. Es wird in den Kommentaren gebeten nicht mehr über Israel zu berichten ? Ich dachte in der ganzen Sache hier geht um die Auseinandersetzung mit Nachrichten ?

  22. Zum ersten Mal muss ich Stefan verteidigen und Hans kritisieren.

    Der Kommentar zum Grundschulmobbing hat EXPLIZIT Muslime als Opfer und IMPLIZIT alle außer Muslime als Täter ausgeschlossen.

    Vielleicht hat Hans nicht richtig zugehört aber auch sein minutenlanges Derailing zur Biographie des Kommentators täuscht nicht darüber hinweg, dass er Stefan hier zu Unrecht kritisiert hat.

  23. @skythe. 2 anmerkungen: 1.) der kommentar hat nicht muslime als opfer ausgeschlossen, sondern muslime als mögliche opfer benannt ( die formulierung ” fehlgläublige” bezieht sich auf muslime, es ist ein begriff der von fundamentalistischen muslimen gegenüber anderen muslimen verwendet werden)
    2.) der kommentar hatte als thema nicht schulmobbing allgemein,
    sondern – aus konkretem anlass – antisemitisches mobbing mit “religiös” abgeleiteter terminologie. in diesem konkreten fokus steht dann islamistischer ( aber nicht: allgemein anti-muslimischer ) religiös-ideologischer background.
    aus weiteren fomulierungen des kommentars darf man durchaus schließen, dass es dem kommentator nicht um ein allgemeines muslim-bashing ging. erst recht nicht, wenn man seine biografie ein wenig kennt. ( wenn jemand autor einer preisgekrönten dokumentation über das staatsversagen bei den nsu-morden ist, deren opfer fast ausschliesslich muslime waren, sollte man vielleicht nicht grad ne muslimfeindliche haltung unterstellen…) der streit zwischen stefan und mir ging darum, ob diese facts bei der bewertung des kommentars angemessen berücksichtigt wurden oder nicht.

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