A!249 – Markus 2018

Freitag, 10. November 2017, 14:56 Uhr

Markus Söder will König von Bayern werden. Während er die Ochsentour schon hinter sich hat, steht der klingoneske Königsmord noch aus. Wir gucken heute viel nach Bayern, ins Land der Bäche und Ströme an Energie, Daten und Flüchtlingen. Wir spiegeln das mit dem J&N Gespräch von – noch ein Bayer – Werner Schiffauer, das uns zwar gut gefällt, aber aus dem wir wenig lernen. Außerdem: Im Springer-Verlag (und im Schullandheim) fand eine Geiselnahme statt. Ein Youtuber war bei Kai Gniffke und RTL/SternTV hat Spectac-Journalismus zur Gerechtigkeit aufgeboten.

Wir danken unseren Produzenten Ruwan ✊ (Ruwan, sorry, zu spät gesehen, dass das Geld für 249 und 251 gedacht war. Reparieren wir in A!250), Gerrit, David, Daniel, Max, Andreas, Raphael, Anonym, Alwin und unseren Unterstützern Jörg, Markus, Alicia, Nils, Marie, Michael, Bernhard, Gunnar, Thomas, Andreas, Marco, Jan, Bastian, Christian, Jonathan, Julius, Dirk, Jakob, Jan, Steffen, Nico, Frederike, Alen, Elisabeth, Gian, Sven, Simon, Tobias, Esther, Rene, Alexander, Torben und Nadin.

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Die Ausgabe lässt sich hier kommentieren. Die Kommentare werden mit Zeitverzug moderiert und dienen in erster Linie als Hinweise an Stefan und Tilo. Fragen und Diskussionen sind im Forum besser aufgehoben. Audiokommentare nehmen wir per WhatsApp-Sprachnachricht an 004915156091706 entgegen.

24 Gedanken zu „A!249 – Markus 2018“

  1. Hallo Stefan und Tilo,
    wie wollt ihr eine Differenz von erzeugter Energie durch Erneuerbare-Energien(17 GW), und Verbrauch (77 GW), mittags von Sonneschein, von ca. 60 GW mit “ja da kannn Oma Erna halt mittags mal nicht waschen” ausgleichen?
    Es handelt sich hierbei um Daten vom Agorameter,
    https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/

    Meine Werte sind aus dem Zeitraum 20. Januar 2017 bis 30. Januar 2017

    Welche Speichertechnologie kennt ihr, die dieses Missverhältniss über mehrere Tage ausgleichen kann? Mit “Tesla-Akkus”? Wieviele Akkus sind das?

    Grüße Frank

  2. Zum näheren Verstehen des Blackouts des Stromnetzes und was die Netzfrequenz dabei für eine Rolle spielt, könnte folgender Vortrag hilfreich sein:
    https://media.ccc.de/v/32c3-7323-wie_man_einen_blackout_verursacht#video&t=1
    Man beachte dabei das Wegfallen des dämpfenden und stabilisierenden Trägheitsmoments der Generatoren bei nichtgenerativer Stromerzeugung (Photovoltaik)! Der Wegfall muss mit entsprechender elektronischer Regelung an geeigneter Stelle ersetzt werden.

    Zum Schwarzstart sind Batteriekraftwerke geeignet: https://www.industr.com/de/Energy-Magazin/energiespeicher/erfolgreicher-schwarzstart-nach-blackout-2301654

    Die technischen bzw. physikalischen Fragen sind aber nicht das größte Problem, die sind lösbar, sondern die ökonomischen (Kosten, Effizienz, Wirkungsgrad) und sozialen (wer zahlt bzw. wer kann oder will nicht zahlen).

    Strom ist auch nicht gleich Strom. Der Zappelstrom (volatil) ist qualitativ minderwertig.
    Daraus ergibt sich die Forderung: Aus dem minderwertigen volatilen Strom muss ein dem Bedarf entsprechender hochwertiger werden, z.B. durch sogenannte Batteriekraftwerke und elektronische Hochleistungsregelung.
    Leider gibts das nicht zum Nulltarif , im Gegenteil, das gesamte Stromnetzwerk muss im laufenden Betrieb umgebaut werden, das ist sehr teuer (Aufbau und Betrieb von Parallelstrukturen, technologische Pfadabhängigkeiten usw.). Hinzu kommt, dass die zu speichernde Menge an Strom, um durch die “Dunkelflaute” ohne Strombegrenzungen oder gar -abschaltungen zu kommen, unfassbar groß erscheint; eine zweistellige Zahl an Gigawatt was dem Äquivalent einer dreistelligen Millionenzahl an Tesla-Autoakkus entspricht. Das man diese Milliarden Watt in “gebrauchten” Akkus speichern könnte, übersteigt mein Vorstellungsvermögen.

  3. Das Volksbegehren zum Flughafen Tegel war nicht verbindlich, weil nicht über ein Gesetz abgestimmt wurde, das hatten die Initiatoren nicht geschafft zu formulieren, anders als bei Tempelhof, das Gesetz wurde unmittelbar beschlossen.

  4. Es freut mich, dass ihr das Thema Energie erneut aufgegriffen habt. Ich habe Aufmerksam zugehört. Auch die letzten Kommentare sind sehr hilfreich und bieten genug Denkanregungen.

    Grundsätzlich ist es doch vollkommen richtig die Kohle als Energiequelle abzuschaffen. Und ich bin völlig eurer Meinung -> die Zukunft sind Speichermedien. Solange aber keine Speichermöglichkeiten vorhanden sind, sind wir abhängig vom Ausland, wenn wir denn sämtliche Kohlekraftwerke vom Netz nehmen und nur noch auf erneuerbare Energien setzen. Stefan, Du sagst das immer recht flapsig, raus aus der Kohle (kein Zitat, nur im übertragenen Sinne). Wenn wir einfach nur mit dem Finger schnipsen könnten um eine bessere Welt zu erzeugen, wäre ich der Erste, der sich die Finger wund schnipst.

    Dazu noch zwei Anregungen: Kommen wir damit klar, Strom aus Atomkraft- und Kohlekraftwerken aus dem Ausland zu empfangen (da fällt mir grad Belgien mit seinem brüchigem Atommeiler ein) und kommen wir damit klar, Regionen mit einem großen Anteil an Arbeitern im Energie- bzw. Kohlekraftsektor zu befrieden? Bekommen wir sie weiterhin in Lohn und Brot? Ist hier ggfs. nur noch das absolute Grundeinkommen eine Alternative?! Die Frage ist nicht unberechtigt, denn es gibt durchaus Regionen, die auf Energieerzeugung beschränkt sind.

    Im Hinblick auf das Klima bzw. Umwelt, kann es nur eine Antwort geben, raus aus der Kohle! Menschlich, moralisch und/oder sozialpolitisch und nur regional auf Deutschland bezogen, bekommen wir aber Probleme. Die Fragen dazu müssen beantwortet werden. Da reicht es nicht, mit der Parole zu argumentieren, „wir müssen raus“. Das machen schon die Rechten, das müssen die Linken nicht auch noch übernehmen.

    Vielen Dank euch Drei, dass ihr das Thema Klima und Energie so ausführlich behandelt habt.

  5. Hallo Tilo und Stefan
    ich hatte mich in meinem ersten Kommentar, verschrieben. Es Müsste, „bei Sonnenschein“ heißen anstatt„von Sonnenschein“.
    Bitte schaut euch wirklich mal die Daten bei dem Agorameter an. Spielt etwas damit, schaut mal im Sommer, Herbst, im Winter bei nicht so viel Wind an. Dies ungünstigen ” Dunkelflauten” kommen leider nicht so selten vor.
    Ich denke eure Aussage, „wir könnten MORGEN schon auf Kohle und Kernenergie verzichten, es wäre nur ein politisches Ding, da man die Arbeitsplätze durch Kohle nicht verlieren will”, lässt sich mit diesen Daten nicht halten.

    Auch habe ich inzwischen noch zwei Podcasts gefunden auf die ich euch und die Kommentatoren hinweisen möchte. Die zwei Podcast von Omega Tau befassen sich mit Stromnetzen.
    Nr. 246 Stromnetze ein Überblick mit Prof. Hagenmeier vom KTI als Gast
    http://omegataupodcast.net/246-stromnetze-ein-uberblick/

    und Nr. 253 Hauptschaltleitung und Umspannwerk bei TransnetBW
    http://omegataupodcast.net/253-hauptschaltleitung-und-umspannwerk-bei-transnetbw/

    Ab 1 Stunde 14 min geht es im Podcast Nr. 246 auch kurz um das marode immer mal wieder in den Medien auftauchende Kernkraftwerk Fessenheim im Elsass. Der Gast Prof. Hagenmeier vom KTI Karlsruhe sagt: „physikalisch geht der ganze Erzeugte Strom von Fessenheim nach Deutschland, weil es im Süden Baden-Württembergs keinen Stromerzeuger gibt.“

    So ganz unrecht mit „wir importieren Strom von Kernkraftwerken bzw. bei Ausstieg aus Kohle würden wir noch mehr Strom aus Kernkraftwerken importiern müssen“, hatte Lindner damit wohl nicht, ob die nun in Polen stehen oder in Frankreich, ist für die Kernaussage Lindners egal. Für mich persönlich hingegen macht es einen unterschied, denn ich wohne in der der Nähe von Fessenheim.

    Mein Fazit, MORGEN, geht es mit nur Erneuerbaren definitiv nicht wenn “Oma Erna nur mal auf mittags Waschen verzichten würde”, in 25-30 Jahren vielleicht, aber so einfach und sicher wie ihr es darstellt ist es nicht.
    Grüße Frank

  6. Moin. Beim OmegaTau-Podcast gab es in letzter Zeit auch zwei Folgen zur Energieversorgung.

    1) u.a. zu den Frequenzen
    http://omegataupodcast.net/253-hauptschaltleitung-und-umspannwerk-bei-transnetbw/

    2) zu Windkraftanlagen
    http://omegataupodcast.net/254-rotorauslegung-bei-windkraftanlagen/

    Bei dem Zweiten wird übrigens (wenn ich mich nicht in meiner Erinnerung täusche) gesagt, dass man einen idealen und permanenten Wind haben möchte (also weder zu schnell/druckvoll noch zu langsam/flau), und nur daher die Anlagen in bestimmten Gebieten höher baut, in denen das eben weiter unten nicht gegeben ist.

    Es soll also nicht so wie üblich angenommen (und von Stefan geäußert wurde) sein, dass die die Dinger überall immer höher bauen, um noch mehr Leistung zu erzielen.

  7. Stefan: “Malta, oder Mali oder so”…

    Vor einigen Monaten haben ich mit einem Freund ein neues Podcast gestartet das sich mit Staaten und Außenpolitik befast.

    Just gestern haben wir die erste Episode aufgenommen die sich mit Kleinstaaten befasst. Dabei kommen wir selbstverständlich auch auf die Steueroasen zu sprechen.

    Intersanterweise sind gerade die Steueroasen zumeist, Authoritäre Staaten. Auch und gerade die Europäschen!

    Mehr Details gibts dann in der erste Episode die sich noch in der Postproduction befinden aber demnächst veröffentlich wird.

  8. Windkraft ist nicht überall gleich gut geeignet.

    Im Schwarzwald gibt es große Probleme, weil Windkraft oft mit dem Naturschutz kollidiert, z.B. Auerhühner sind stark bedroht, werden mit Millionensubventionen versucht zu retten, und dann wollen sie ausgerechnet in einem Auerhuhngebiet ein Windrad bauen.

    Es ist also nicht alles schwarz und weiß. Manchmal gibt es wirklich Gründe gegen Windräder. Die Landschaft ist nicht überall so offen und flach wie in Mecklenburg mit Meeresbrise.

    Leider gilt dann oft trotzdem Geschäft vor Natur-, Landschafts- oder Denkmalschutz. Da merkt man dann, dass die Grünen auch nur eine Industrielobbypartei sind.

    Insgesamt fand ich euer Segment über Klimaschutz wirklich sehr gut, sehr guter Gast.

  9. @Stefan zum Thema Nationalstaat als Realität und so, würde ich gerne noch etwas vertiefen:
    1. Das menschliche, genetisch veranlagte Grundbedürfnis ist Zugehörigkeit, weil der Mensch, anders als manches Tier, alleine nicht überleben kann (Identität ist dagegen nachrangig und kein Grundbedürfnis).
    2. Das Menschliche Gehirn kann eigentlich maximal 150 Personen als zugehörig erfassen (Sippengröße).
    3. Die Ersatz-Realität des Nationalstaats entsteht durch entsprechende Kommunikation im Luhmann´schen Sinn als selbstreferenzieller Prozess und ist – anders als das Bedürfnis nach Zugehörigkeit – nicht genetisch veranlagt; erst recht ist die Zugehörigkeit – das Zugehörigkeitsgefühl – zu einem bestimmten Nationalstaat nicht genetisch, sondern zufällig (wo geboren, aufgewachsen, hat die Nation für die Eltern eine Bedeutung …). Das Wiederaufgreifen des Nationalstaates durch bestimmte Historiker, die AFD oder Trump ist nicht nur eine Bezugnahme auf eine Realität, sondern schafft diese gleichzeitig wieder neu.
    3. Europa ist zwar im Bewusstsein nicht als Kristallisationspunkt für Zugehörigkeit verankert, in der Rechtsrealität ist die Europäische Gesetzgebung mittlerweile dominanter als die nationale Gesetzgebung oder der Bundesländer ->Recht geht sehr wohl transnational oder bzw. subnational.
    4. Es gibt keine Kausalität zwischen Nationalstaat und den positiven Errungenschaften des 20. Jahrhunderts, wohl aber eine zwischen diesen Errungenschaften und einem funktionierendem Rechtsstaat und sozialem Ausgleich, beides operativ umgesetzt durch eine starke Exekutive (Verwaltung, die nach Recht und Gesetz handelt und nicht in der Hand von Lobbyisten ist). Diverse Nationalstaaten ohne funktionierende Verwaltung hatten die entsprechenden Errungenschaften nicht vorzuweisen.

  10. @Sam: Ja, viele Steueroasen sind in authoritären Staaten zu finden aber genauso in westlichen Demokratien. In fast allen Staaten – auch in Deutschland – gibt es einen Wettbewerb um möglichst geringe Steuern für ausländisches Kapital. In den US gibt es zahlreiche Steueroasen die keinerlei Steuern erheben.

    @Aufwachen: Vorab meine Glückwünsche zur Jubiläumsfolge. Habe gerade den Part in “No Agenda” zu euch gehört. Hoffentlich macht ihr eine gemeinsame Folge!

  11. Stefans Kommentar bezüglich Strombedarf zu 100% aus Erneuerbaren zu decken, schon heute, sollte man nicht einfach so als was utopisches abtuen. Denn er meint damit das es ab jetzt allein an uns liegt. Wollen wir die Umwelt retten oder nicht. Es gibt jetzt keine Ausreden mehr. Jeden Tag den ein Meiler oder Kohlekraftwerk länger am Netz bleibt sind wir direkt schuldig weil wir auf den Komfort 24/7 Strom zu haben nicht verzichten wollen und uns das die Umweltzerstörung wert ist.

  12. Hey Jungs,
    hab gerade mal die ersten 20 Minuten euren Podcast verfolgt und dachte, vllt. kann ich ja mal was zum Thema Windenergie beisteuern, komme ja schließlich aus der Branche. 😉

    Also das erste Argument von wegen “Windräder verschandeln die Landschaft” würde ich mal direkt als Bullshit abtun… Denn ein Atomkraftwerk verschandelt ebenfalls die Landschaft, genauso wie ein Kohlekraftwerk… Wobei meiner Meinung nach die “Veränderung in der Natur” bei den beiden Letzteren viel krasser ist. Wer schonmal einen Tagebau gesehen hat, wird recht schnell verstehen, was ich meine.
    Ansonsten frage ich mich was mit den “Experten” los ist…die Anlagen gehen nicht plötzlich oder gar unkontrolliert an bzw. aus…man mag es vllt. nicht glauben, aber die heutigen Windräder können recht gut “gesteuert” werden wenn es um Windrichtung und Menge der Energieerzeugung geht. Natürlich schalten sich die Anlagen auch zum Selbstschutz ab , allerdings nicht mehr wie ein Schalter (ja, das gab es mal). Anlagen die jetzt errichtet werden sind mit viel besserer Technik versehen… Mittlerweile sind die Rotorblätter von Anstellwinkel verstellbar, das Maschinenhaus kann komplett aus den Wind gedreht werden und eine Bremse gibt es nach wie vor auch noch. Heutige Anlagen können daher ihre Drehzahl regeln und das sorgt wiederum für sanfteres abschalten (gut für das Stromnetz und gut für die Anlagenteile an sich) und außerdem kann so das Abschalten der Anlage verzögert werden und zwar bis zu Windgeschwindigkeiten von 30-35m/s (ca. 125km/h) und da bewegen wir uns im bereich eines Orkanes (Windstärke 11-12) und die kommen nunmal nicht sooo häufig in Deutschland vor.
    Weiterhin ist jedes Windrad mit diversen Sensoren ausgestattet von stink normalen Windmesseinrichtungen über Vogelschlagsensorik bis hin zum neuste Schrei, der Radarsensorik, sind die Dinger bis unters Dach voll mit Messtechnick und Sensoren für die verschiedensten Probleme.
    Diese ganzen Messinstrumete machen quasi Echtzeitvorhersagen möglich. Es kann z.B. aktuell schon sehr sehr sehr präzise vorhergesagt werden wann wo mit welcher Geschwindigkeit und Widrichtung Wind kommen wird (Stundengenau und geauer). Allein deswegen halte ich mittlerweile nicht mehr viel von dem Argument der “Unplanbaren Energiegewinnung”… Ein gewisser Unsicherheitsfaktor ist natürlich immer enthalten, allerdings ist seine überraschende Wirkung nicht mehr so groß.
    Das größte Problem der erneuerbaren Energien bleibt deren Speicherung und Verteilung…
    Klar, bei einem kontinuierlich arbeitenden Kraftwerk, benötige ich nur eine Leitung, bei dezentralen nicht kontinuierlich arbeitenden Kraftwerken, benötige ich natürlich mehr Leitungen damit ich den Strom von der Quelle nicht nur zu Verbraucher A leiten kann, sondern im Falle X auch mal zu Verbraucher X oder Verbraucher Z oder Verbraucher A bekommt keinen Saft mehr von Quelle 1 in Bayern, sondern bezieht nun Strom von Quelle 50 in Meck Pomm, damit das funktioniert, braucht es halt entsprechende Infrastruktur und da passt der Autobahnvergleich schon recht gut. 🙂
    Übrigens für den Ausgleich von zu wenig oder zu viel Strom, würde ich niemals Kohlekraftwerke nutzen, da diese einfach zu träge sind. Meines Wissens werden dafür Gas- Öl- und sogar Atomkraftwerke genutzt, da diese wesentlich schneller an- und abgefahren werden können. Bei langfristigen Flauten lohnt es sich natürlich auch mal eine Kohlekraftwerk wieder hochzufahren…

    So viel zum Thema Windkraft, aus Sicht eines Typen der täglich damit zu tun hat…

  13. Liebe Freunde des DIW und des Herrn Fratzscher,
    ich muss meine Bedenken wiederholen. Fratzscher ist für Investitionen in Bildung und Infrastruktur und die Entlastung unterer und mittlerer Einkommen. Das ist gut und richtig!!! Was er aber nicht kritisiert, sind die Handelsbilanzüberschüsse Deutschlands und die zu niedrigen Löhne, die dafür mit ursächlich sind.
    Dies und dieser ganze Wettbewerbsquatsch zwischen Volkswirtschaften – zumal in einem gemeinsamen Währungsraum – sind zuständig für das Elend der Euro-Süd-Länder und die Euro-Krise, über die zur Zeit kein Mensch mehr spricht. Herr Fratzscher sollte sich für flächendeckend höhere Lohnsteigerungen entsprechend der Produktivität- und Inflationsentwicklung einsetzen, dann gäb’s einen Grund, ihn zu feiern.
    Das wollt’ ich mal los werden.

    Beste Grüße,
    Christian

  14. Hallo Ihr zwei,

    folge eurem Podcast nun seid, mhm glaube so 5-7 Folgen. Gefällt mir bis jetzt richtig gut. Ich hätte einen Wunsch. Euch sind die Namen von Reportern und Journalisten sehr Vertraut und auch ihre Eigenarten und fachlichen Fehler. Aber ihr deutet das immer nur an oder habt es in einer der anderen 244 Folgen schon mal besprochen. Es wäre super wenn Ihr da auch jetzt noch mehr ins Detail gehen könntet. Ist mir gerade in Folge 249 vermehrt aufgefallen. Es kommt ein: “Ja XY sagt das ja immer so, oder seine Meinung/Methodik ist ja bekannt…” Ja nein leider nicht. Es würde mir persönlich sehr viel helfen wenn ich diese Zusammenhänge von euch mitgeliefert bekommen könnte.
    Ansonsten bitte weitermachen, und vielleicht könnt ihr mal was zum Thema Nachrichtenquellen abseits vom Mainstream der ÖR machen / sagen. Alternative Informationsquellen…

    Liebe Grüße
    Tobi aus Essen

  15. Der feine Herr Söder hat vor ein paar Jahren 32.000 Wohnungen der GBW an die private Patrizia AG verkauft gegen einen Zusammenschluss mehrerer Städte. Alle Wohnungen lagen in Bayern, ein Drittel im Großraum München teils in sehr guten Lagen. Damit hat der Freitsaat ein wichtiges Steuerungsinstrument im Wohnungsmarkt aus der Hand gegeben.

    Und Söder wurde Heimatminister…

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/verkauf-der-landesbank-wohnungen-freistaat-steigt-doch-bei-gbw-ein-1.1644202

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