A!260 – Aufzipfeln

Freitag, 22. Dezember 2017, 18:20 Uhr

Letzter Aufwachen! Podcast in diesem Jahr, allerdings wenig weihnachtlich. Wir schauen nochmal nach Kabul ins Präsidialamt, in dem eine “deutsche Clique” die Staatsverwaltung aufbaut. Sie greifen tief in die Technik-Trickkiste und schaffen so manche Überraschung. Doch der Griff ins sozialwissenschaftliche Bücherregal steht noch aus. Wir reden außerdem über die deutsche Regierungspraxis, Kommunikationsströme zu steuern. Und am Ende, vor den Audiokommentaren, hören wir Kurz’, Straches und Kerns Antrittsreden in Österreich. Die Sozialdemokratie ist zurück.

Wir danken unseren Produzenten Sven, Sören, Michael, Alexander, Christian, Susann, Kerstin, Dennis, Gerald, Heiko und unseren Unterstützern Philip und Annika, Tobias, Philipp, Björn, Jan, P., Anonym, Holger, David, Dennis, Tabea, Dominik, Bernhard, Christopher, Olga, Leonard, Daniel, Christopher, Marius, Sven, Philipp, Barbara, Volker, Christian, Jakob, Christophe, Kay, Andreas, Anatol, Florian, Lars, Johannes, Lasse, Eberhard und Matthias, Steve, Alexander und Jonas.

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9 Gedanken zu „A!260 – Aufzipfeln“

  1. Boa Stefan, du hast ja recht. WTF?! Dieses Missverhältnis zwischen den Mitgliedsbeiträgen bei nur der Linken und der SPD ist ja unglaublich. Und da wundern die sich immer wieso sie weniger Mitglieder haben :o. Alter! Aber gut, bei der Linken ist es halt immerhin extrem transparent, bei der SPD kannste es nicht einmal richtig verLINKEN, haha, Schenkelklopfer. Die können halt nichts richtig wo links im Wort vorkommt.

    https://www.die-linke.de/partei/grundsatzdokumente/bundesfinanzordnung/beitragstabelle/

    Bei SPD muss man manuell runter scrollen und/oder aufklappen wenn man kein NoSript korrekt installiert/konfiguriert hat:

    https://www.spd.de/unterstuetzen/mitglied-werden/

    Nun gut, dafür sind dann auch die Linken diejenigen die auch viel mehr Veranstaltungen etc. machen. Zumindest in Bielefeld.

  2. @hans @stefan (als Befürworter von Hintergrundgesprächen).

    Nur vorab: Ich war als Journalist selbst schon in Hintergrundgesprächen dabei, mal unter zwei, mal unter drei. Ich glaube auch, dass man diese Gespräche braucht, um die Decke ein bisschen zu lüften, wie Hans so schön sagte. Aber: müssen solche Koch-wohnzimmer-runden sein? Ich war immer nur in “klassischen” Hintergrundgesprächen, + – 20 Leute, und natürlich wäre es hochspannend zu hören, was die in kleinen Kreisen so reden. Dennoch glaube ich nicht, dass man ein genuin distanziert kritisches Interview führen kann, wenn man noch vor zwei Tagen im eigenen Wohnzimmer geplaudert hat. Glaubt ihr denn nicht, dass diese Kollegen davon mehr negativ als positiv beeinflusst werden? Und selbst wenn man unbeeinflusst hart rangeht, wie wahrscheinlich ist es dann, dass man beim nächsten Treffen noch dabei ist? Mich stört dabei einfach, dass Kollegen sich durch zu großer Nähe abhängig machen von den handverlesenen Informationen und so letztendlich zahnlos werden könnten, weil sie immer hoffen, dass sie das nächste Mal auch noch dabei sind.

  3. Hör euch gerade im zug von Kur nach St. gallen.
    Es gibt diese stadt also tatsächlich. Sie ist unten rechts bei den bergen und man kann da ganz gut freunde treffen und feiern, da dort alle cool drauf sind. Und auf dem rückweg selbstverständlich Aufwachen um nicht einzuschlafen✌️😹✌️

    Grüessli us de Nachbarschaft; ihr seid auch top für unser land✌️😸✌️

  4. Interessant wie mit Hans und euch verschiedene Generationen von Journalisten aufeinander treffen. Das Hans sich “Klienten” im afghanischen Präsidentenpalast wünscht leuchtet total ein, da Reporter bei Events gerne das Drumherum inklusive Publikum aufnehmen, um zu zeigen, dass da was los ist. Das geht einher mit Bild- und Persönlichkeitsrechten usw. klären, wie ich sch selber bei Pressebesuchen in unserer Schule erleben durfte. Dieses Vorgehen ist aber oft ziemlich artifiziell und Tilo macht es eben nicht so (weil er es nicht will oder kann; Aufwand?). Durch die ganze Stimmung in Tilos Reportage war mir sofort klar, das es nach Feierabend oder an einem Tag ohne viel Kundenverkehr ist.
    Tilo produziert seine Video immer sehr direkt und ungekürzt (zumindest hat es den Anschein) und erklärt noch zusätzlich im Podcast wie alles zustande gekommen ist. Das macht euren Poster sehr interessant und gut. Durch dieses Wissen kann ich bei andere Reportage und Dokumentationen besser zwischen den Zeilen lesen. Danke dafür.
    Dass der Blick hinter die Kulissen für die Zuschauer sehr interessant und spannend ist, hat die Filmindustrie schon länger erkannt. Nicht umsonst verkauft sich die Special-Edition-Box mit Interviews und Making-of eines Film so gut. Oder hat viele Klicks bei YouTube ;-).
    Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich euch allen.
    Stefan

  5. Zu dem Audikommentar “Fernabsatzsteuer”. Interessanter Gedanke, aber so nicht umsetzbar.

    Als Berater und auch als Handwerker auf Montage ist es zeitlich heute (fast) unmöglich Anschaffungen alleine über den Einzelhandel zu erledigen. Viele Arbeitswochen gehen von Montag bis Donnerstag oder bis Freitag.
    Wenn man dann noch in Bayern wohnt, wo viele Geschäfte bereits um 18 Uhr bis 19 Uhr schließen und um 20 Uhr endgültig die Bürgersteige hochgeklappt werden wäre das schwierig. Viele Mensch leben in Beziehungen wo beide Partner voll Arbeiten. Da bleibt nicht mehr viele Zeit für den Einkauf, wenn man sich um die Familie kümmern soll, Sport machen, Freunde treffen, den Haushalt machen, Aufwachen Podcast hören und Relaxen möchte.

    Für mich wäre es fast unmöglich ohne Internethandel einzukaufen, jedenfalls wenn ich am Wochenende noch Zeit für o.g. Dinge habe möchte. Auch möchte ich nicht mehr von Pontius zu Pilatus in einem überfüllten Einkaufszentrum oder einer Innenstadt wie Köln laufen, wenn ich z.B. Bücher, einen Föhn, oder eine Maus kaufen möchte (Mein Einkauf vom Wochenende).

    Ich weiß, dass es auf dem flachen Land, in kleinen oder mittelgroßen Städten, wo die Wege kurz sind und die Menschen noch “Zeit” haben viel einfacher wäre ohne den Internethandel. Aber da muss ich sagen: Viele Städte habe sich ihre Innenstädte bereits in den 90iger Jahren versaut, indem Sie große (Einzelhandels-)Ketten und Supermärkte in die Randbezirke angesiedelt haben mit den Argumenten man Müsse das Angebot stärken, in der Innenstadt wäre zu viel Verkehr und es gäbe keine Parkplätze. In der Kreisstadt, in welche ich geboren bin, gibt es heute in der Innenstadt nur noch einen Optiker, einen Juwelier und eine Eisdiele. Draußen, im Gewerbegebiet, gibt es all die schönen Ketten.

    Ergo: Fernabsatzsteuer macht in Städten wie Köln, München oder Hamburg (wo die Geschäfte übervoll sind!) keinen Sinn, sondern nur auf dem Land und selbst da nur in Abstrichen, denn da wurden die Innenstädte auch vor dem Internethandel nicht mehr stark frequentiert.
    Soweit meine persönliche Meinung.

    Grüße

    Marco

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